Mülheim

Mülheim: Mutter gerät in Panik, als sie DIESEN Anruf bekommt – „Schockstarre“

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Mülheim. Einer Frau ist in Mülheim etwas ganz Schreckliches passiert!

Ihr Sohn war mit einem Freund und ihrem Auto unterwegs, als die Frau aus Mülheim plötzlich einen schockierenden Anruf erhielt.

Mülheim: Mutter trifft der Schlag, als das Telefon klingelt – „Stand unter Schock“

„Mir ist heute etwas ganz Blödes passiert“, beginnt die Mülheimerin in einer Facebook-Gruppe ihre Geschichte. „Gegen 14.30 Uhr klingelte mein Geschäftstelefon. Am Apparat mein 22-jähriger Sohn, er weinte furchtbar, er hätte einen schlimmen Unfall gehabt und sei bei der Polizei.“ Dann wollte ein Polizist mit ihr sprechen. Ihr Mann saß neben ihr, darum stellte sie das Telefon auf Lautsprecher.

„Ein Hauptkommissar Baumgartner oder so ähnlich meldete sich und teilte mir mit, dass mein Sohn auf einer Vorfahrtsstraße eine 28-jährige Fahrradfahrerin und Mutter von zwei Kindern übersehen hätte und die Frau noch am Unfallort verstorben sei“, erzählte die Mutter weiter. „Im Hintergrund hörte man Kinder weinen. Ich stand total unter Schock.“

Mülheim: Mutter soll Kaution zahlen – dann fällt es ihr wie Schuppen von den Augen

Dann erklärte der vermeintliche Polizist der Frau, ihr Sohn würde für die nächsten sechs Wochen in Untersuchungshaft bleiben, denn er bekäme erst danach einen Anhörungstermin. Es gäbe jedoch auch die Möglichkeit auf Kaution. Die Frau wollte sich erst mit ihrem Mann besprechen, doch der Beamte drängte sie, es müsse noch am gleichen Tag gezahlt werden.

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„Ich habe meinem Mann den Hörer gegeben. Mein Mann sagte, es gebe zurzeit so viele Fake-Anrufe und Zack.“ Der Anrufer hätte daraufhin behauptet, die Verbindung sei schlecht und einfach aufgelegt. „Ich habe in der Zwischenzeit versucht, meinen Sohn zu erreichen.“ Ohne Erfolg rief sie schließlich die Polizei an und erstatte eine Anzeige.

Mülheim: Mutter wegen Enkeltrick auf 180 – „Wie kann man so gemein sein?“

Im Nachhinein realisierte die Mülheimerin, wie knapp sie dem Betrug entkommen war. „Von diesem Enkeltrick liest man ja öfter. Ich dachte immer, ich würde so etwas sofort merken“, grübelte die schockierte Frau. Als ihr Sohn schließlich nach Hause kam, war die Mutter „heilfroh“. „Aber wie kann man so gemein sein?“, fragte die Frau sprachlos.

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Die Polizei gab ihr den Rat, all ihren Bekannten von dem Vorfall zu erzählen – als Warnung. „Ich hoffe, euch passiert so etwas nicht und ja, hinterher weiß man immer, wie man besser hätte reagieren können“, schloss die Mülheimerin ihre Geschichte ab. (mbo)