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Hund in Mülheim: Jetzt müssen Vierbeiner den Preis-Wahnsinn ausbaden – „Das haut schon rein“

Die steigenden Lebensmittelpreise treffen die Menschen seit Monaten bei ihren Wocheneinkäufen. Doch jetzt bekommen unsere vierbeinigen Freunde den Teuer-Wahnsinn zu spüren. Das zeigt sich zurzeit beispielsweise in Mülheim.Wer in Mülheim bedürftig ist und einen Hund oder ein Haustier hat, kann bei der Tiertafel Futter erhalten. Doch wie die „WAZ“ berichtet, bringen Inflation und Co. auch […]

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© IMAGO / Panthermedia

Fünf Gefahrenquellen im Haushalt für Haustiere

Hundebesitzer aufgepasst!

Die steigenden Lebensmittelpreise treffen die Menschen seit Monaten bei ihren Wocheneinkäufen. Doch jetzt bekommen unsere vierbeinigen Freunde den Teuer-Wahnsinn zu spüren. Das zeigt sich zurzeit beispielsweise in Mülheim.

Wer in Mülheim bedürftig ist und einen Hund oder ein Haustier hat, kann bei der Tiertafel Futter erhalten. Doch wie die „WAZ“ berichtet, bringen Inflation und Co. auch die Tafel in Not.

Hund in Mülheim: Tiertafel steht vor großen Problemen

Seit 2016 gibt es die Mülheimer Tiertafel, mittlerweile in der Heißener Fünte ansässig. Seitdem wird dort ununterbrochen jeden Samstag Tierfutter verteilt. Doch weil die Finanzierung fast ausschließlich über Privatspenden läuft, steht man nun vor einem großen Problem.

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Schwere Zeiten für Bedürftige in Mülheim, die eine Hund oder ein anderes Haustier versorgen müssen. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Panthermedia

Denn mittlerweile behalten selbst die gutherzigsten Menschen ihr Geld lieber für sich, um Lebensmittel und Energierechnungen bezahlen zu können. Da bleibt am Monatsende wenig Spielraum, um Organisationen wie die Tiertafel zu unterstützen.

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Tafel hat zu wenig Geld für Tierfutter

Und wenn vom Futter bis zum Katzenstreu alles teurer wird, beginnt ein Teufelskreis: Bedürftige können sich die Verpflegung für ihre Haustiere erst recht nicht mehr leisten – und die Tiertafel hat gleichzeitig selbst weniger Geld zur Verfügung. „Pro Woche haben wir fast vier Kunden mehr“, erklärt Simone Schmidt, die 2. Vorsitzende des Vereins, im Gespräch mit der „WAZ“.


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Wie die Tiertafel mit der schwierigen Situation umgeht, liest du bei der „WAZ“ <<<