Mülheim

Aldi-Salzsteine explodieren in Backofen und Grill: Diesen guten Rat gibt Aldi Süd seinen Kunden

Solche Salzsteine hatten Aldi-Kunden gekauft und in den Backofen bzw. den Weber-Grill gelegt.
Solche Salzsteine hatten Aldi-Kunden gekauft und in den Backofen bzw. den Weber-Grill gelegt.
Foto: Screenshot Aldi Süd

Mülheim. Die beliebten Salzsteine von Aldi Süd, die Fleisch und Gemüse auf dem Grill eine leckere Salznote geben sollen, haben seit dem Wochenende für viel Wirbel gesorgt – im wörtlichen Sinne:.

Als einige Aldi-Kunden die Steine erhitzen wollten, sind sie im Backofen und im Weber-Grill explodiert; das Salz schleuderte mit einem lauten Knall durch die Gegend. Immer gerade in dem Moment, in dem die Kunden den Backofen bzw. den Deckel des Grills öffnen wollten.

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Wie die Betroffenen sagen, haben sie die Salzsteine nach Anweisung heiß gemacht, langsam und völlig trocken. Obwohl bei den beschriebenen Fällen niemand verletzt wurde: Ganz schön gefährlich, wenn die Steine dann trotzdem in die Luft gehen!

Aldi-Salzsteine explodieren: Gibt es einen Rückruf?

Gibt es jetzt einen Produktrückruf von Aldi Süd? Der Discounter sagt auf Nachfrage von DER WESTEN:

„Aktuell lässt sich für uns nicht eindeutig nachvollziehen, ob der Kunde den Stein gemäß Anleitung erwärmt hat. Unabhängig davon haben wir umgehend nach Bekanntwerden des Kundenberichts eine Untersuchung über unseren Lieferanten veranlasst.

Es wird geprüft, unter welchen Bedingungen es zu dem geschilderten Explodieren des Salzsteins kommen konnte. Derzeit gehen wir nicht von einer grundsätzlichen Gefährdung unserer Kunden aus, entsprechend planen wir keinen Produktrückruf.

Weiter heißt es, dass es sich bei dem Salzstein, den Aldi Süd im Set für 3,99 Euro in seinem Grill-Sortiment angeboten hatte, um ein Naturprodukt handelt.

Aldi-Salzstein „ein Naturprodukt“

Eventuelle Luft- oder Wassereinschlüsse ließen sich deshalb nicht komplett ausschließen.

„Aus diesem Grund ist auch die in der Gebrauchsanleitung beschriebene, langsame Aufheizphase sehr wichtig. Weiterhin muss der Salzstein absolut trocken sein und darf nicht unter fließendem Wasser gereinigt werden“, rät eine Aldi-Sprecherin.

Die beiden betroffenen Aldi-Kunden, denen die Steine explodiert sind und die sich deshalb über Facebook an Aldi Süd gewandt hatten, betonen: Wir haben alles genau so gemacht, wie auf der Gebrauchsanleitung beschrieben.

Jeder, der ebenfalls betroffen ist, wird sich wohl persönlich mit Aldi einigen müssen.

Grill-Saison läuft bisher nicht so glücklich für Aldi

Mit den Angeboten zur Eröffnung der Grill-Saison hat der Discounter Aldi offenbar bisher eher wenig Glück: Der beliebte Gasgrill „Boston“ zum Beispiel war nach wenigen Minuten bereits ausverkauft. Auch das ärgerte die Kunden gewaltig.

 
 

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