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Gelsenkirchen: Amok-Alarm an Schule! Polizei mit Maschinengewehren vor Ort

Amok-Alarm an der Evangelischen Gesamtschule in Gelsenkirchen-Bismarck. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

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So entsteht ein Phantombild

Ingo von Westphal ist Phantombildzeichner. Uns hat er erklärt, wie ein Phantombild entsteht.

Amok-Alarm an einer Schule in Gelsenkirchen!

Großeinsatz der Polizei am Mittwoch (18. Januar) in Gelsenkirchen-Bismarck. Gegen die Evangelische Gesamtschule an der Laarstraße wurde eine Amok-Tat angedroht. Das teilte die zuständige Polizei Münster mit.

Gelsenkirchen: Amok-Drohung gegen Schule

„Die Schule wird aktuell geräumt“, heißt es in der Mitteilung der Polizei. Später gaben die Ermittler an, dass ein Unbekannter per Mail mit einer Amok-Tat gedroht hatte. Als die Information bei der Polizei ankam, konnte die Möglichkeit einer Tat nicht ausgeschlossen werden. Deshalb rückten die Beamten mit einem Großaufgebot an.

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Polizei-Großeinsatz in Gelsenkirchen. Foto: DER WESTEN

Vor Ort bestätigte ein Polizeisprecher unseren Reporterinnen Marie Bonnet und Jana Wengert, dass alle Lehrkräfte und Schüler in Sicherheit gebracht werden konnten. Vor der Schule sind auch am späten Vormittag noch zahlreiche Polizeibeamte mit Helmen und Maschinengewehren postiert. Im Hintergrund versuchen die Ermittler, den Verfasser der Drohung zu identifizieren.


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Weitere Infos wollen die zuständigen Behörden im Laufe des Tages bekanntgeben.

Polizei warnt vor unbestätigten Vermutungen

Diverse Quellen berichteten davon, dass in der Amok-Drohung konkrete Morddrohungen gegen bestimmte Lehrkräfte formuliert wurden. Das habe beispielsweise auch Uwe P., ein Vater aus der Nachbarschaft, von seiner Tochter erfahren. Die 15-Jährige besucht an der Gesamtschule die 10. Klasse – und wurde von der Polizei gegen 9 Uhr wieder nach Hause gebracht. „Es ist schon beängstigend“, so P. im Gespräch mit unseren Reportern. „Das hier ist eigentlich eine sehr ruhige Gegend.“

Die Polizei jedoch mahnte sofort zur Vorsicht. Wie ein Sprecher gegenüber unseren Reportern angab, gebe es keinerlei bestätigte Hinweise auf derartige Morddrohungen.