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Hund in Essen: Halterin bei diesem Anblick entsetzt – „Ratten in Massen“

Da will man seinen Hund nicht freilaufen lassen, sagt eine Halterin aus Essen und meint eine ganz bestimmte Ecke innerhalb der Stadt.

Ratten unter Steinen
u00a9 imago images/photothek

Fünf Gefahrenquellen im Haushalt für Haustiere

Keine gekippten Fenster oder Schokolade im Haus: Wer sicher gehen will, dass die Haustiere sicher Zuhause leben, sollte diese Gefahrenquellen beachten.

Hundehalter haben es nicht leicht. In einer Stadt wie Essen, in der es längst nicht so viel Grünflächen und Wald gibt wie an anderen Orten, können sie ihre Hunde nicht einfach so frei herumlaufen lassen. Und überall lauern Gefahren in Form von Müll oder schlimmstenfalls sogar mutwillig platzierten Ködern mit Gift oder sogar Rasierklingen darin versteckt.

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Doch auch hier in Essen gibt es extra Freilaufflächen für Hunde. Auch wenn die nicht allen Besitzern gefallen.

Hund in Essen: Halterin kann es nicht fassen – „Einfach nur schrecklich“

445 Quadratmeter hat die Stadt für Hundewiesen zur Verfügung gestellt. 29 Stück gibt es insgesamt, in manchen Stadtteilen sogar zwei. Doch sind die Tierfreunde hier mit diesen nicht zufrieden. Mit der Hundewiese an der Berliner Straße gibt es gleich mehrere Probleme, beschwert sich eine Halterin gegenüber unserer Redaktion.


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Denn diese läge direkt an der Hauptstraße auf der einen Seite und auch noch gleich an den Bahngleisen auf der andren. Trotzdem fehle es hier an jedweder Abzäunung zum Schutz der Tiere. Doch das ist erst der Anfang.

  • Hundewiese in Essen

„Müll wird regelmäßig dort abgeladen, Menschen verrichten dort regelmäßig ihre Notdurft. Ratte laufen in Massen dort herum“, zählt die Essenerin auf. „Ich finde es einfach nur schrecklich und traurig, dass so etwas als Hundewiese gilt. Ich lass meinen Hund da nicht freilaufen.“ DER WESTEN hat aufgrund der Schwere der Vorwürfe die Stadt Essen mit diesen konfrontiert.

Stadt reagiert auf Vorwürfe

Die Hundewiese am Ende der Oberdorfstraße, die dort bereits in die Berliner Straße mündet, sei der Stadt genauso bekannt wie die Zustände dort. Auch wenn sie augenscheinlich nicht in der Liste der 29 städtischen Hundewiesen geführt wird. „Ja, es ist bekannt, dass die Hundewiese an der Berliner Straße nicht eingezäunt ist. Allerdings gehören Hundewiesen auch nicht zu den Pflichtaufgaben einer Kommune, es handelt sich hierbei um eine freiwillige Maßnahme“, gibt die Stadt auf Nachfrage von DER WESTEN zu bedenken.


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Und was Müll- und Rattenproblematik beträfe, gäbe es hier bereits ausreichend Maßnahmen. „Eine Reinigung erfolgt einmal wöchentlich durch die EBE.“ Zusätzlich zu der Arbeit der Essener Entsorgungsbetriebe hätte die Stadt eine Rattenbekämpfung in Auftrag gegeben. Der Meinung der Halterin nach scheinen diese Maßnahmen allerdings noch nicht so recht zu fruchten.