Essen

Gruppenvergewaltigungen: Zwangen die Sextäter ein Mädchen (16) ihre Freundin ins Auto zu locken, damit sie davon kommen konnte?

Dean Martin L. soll mit einer Gruppe junger Männer mehrere minderjährige Mädchen vergewaltigt haben.
Dean Martin L. soll mit einer Gruppe junger Männer mehrere minderjährige Mädchen vergewaltigt haben.
Foto: Imago/ Polizei/ Fotomontage: DER WESTEN

Essen. Die abscheuliche Masche der fünf jungen Männer bei den Gruppenvergewaltigungen in Essen und Gelsenkirchen schockierte das Ruhrgebiet. Nun kommen offenbar weitere Details ans Licht, die für Fassungslosigkeit sorgen.

Entging ein Opfer der Vergewaltigung, indem es eine Freundin in die Hände der brutalen Bande lockte?

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Wie die „Bild“ berichtet, wehrte sich ein entführtes Mädchen (16) am 17. Januar gegen den Missbrauch durch vier der Angeklagten, bis die Täter ihr ein unglaubliches Angebot machten: „Du darfst gehen, wenn du ein anderes Mädchen zum Vergewaltigen besorgst.“

Unfassbar: Dem Bericht zufolge ging das Mädchen auf die Forderung ein. Sie rief eine Freundin an, lockte sie angeblich in das Auto und überließ sie den Vergewaltigern – während sie selbst ausstieg und floh.

>> Nach Gruppenvergewaltigungen: Chatverläufe belasten Dean Martin L. schwer

Das Mädchen soll anschließend von allen vier Tätern missbraucht worden sein, obwohl es dabei bitterlich weinte.

Behörden-Pannen? Chronologie der Vergewaltigungen wirft Fragen auf

Die weiteren Details des Berichts werfen nun erneut Fragen zu möglichen Pannen der Ermittler auf: Durch Anzeige des Opfers am Folgetag wurden die Behörden, wie DER WESTEN bereits im Februar berichtete, auf Zusammenhänge zur ersten Tat am 29. Dezember aufmerksam. Noch am gleichen Abend gab es eine erste Festnahme.

Brutale Gruppenvergewaltigung von jungen Mädchen

Die Taten sind unfassbar perfide: Mehrfach sollen fünf junge Männer im Alter zwischen 16 und 23 Jahren junge Mädchen zu sexuellen Handlungen gezwungen haben.
Brutale Gruppenvergewaltigung von jungen Mädchen

Hätten die weiteren Vergewaltigungen am 20. und 24. Januar verhindert werden können, wenn die Behörden sofort die Öffentlichkeit vor der brutalen Bande und ihrer Masche gewarnt hätte?

Eine entsprechende Anfrage von DER WESTEN wird derzeit von der Staatsanwaltschaft behandelt.

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