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Essen: Schlägerei im Grugabad – OB Kufen fassungslos: „Zumutung für alle“

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Brutale Gewalt am Donnerstag (11. August) im Grugabad Essen.

Gleich zweimal musste die Polizei ins Grugabad in Altenessen antrücken. Zunächst wurde am Nachmittag ein Bademeister angegriffen, weil er Besucher ermahnt hatte, nicht vom Beckenrand ins Wasser zu springen. Es gab einen Platzverweis. Stunden später musste die Polizei dann aufgrund eines Clan-Konflikts erneut anrücken.

Essen: Erst Schlägerei, dann Straßenkampf – Situation eskaliert

Wie die Ermittler nun vermuten, stehen die beiden Gewalttaten in einem Zusammenhang. Anwohner hatten am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr die Polizei Essen alarmiert, als es auf der Altenesser Straße auf Höhe der Ruhrbahn-Haltestelle II zu einer krassen Auseinandersetzung zwischen etwa 20 Männern kam (wir berichteten).

Bei dem Straßenkampf mit Messern und Reizgas wurden mehrere Personen verletzt, einer sogar schwer. Einige unbekannte Männer ergriffen beim Eintreffen der Polizei die Flucht. Drei Männer im Alter von 25, 27 und 46 Jahren, konnte wenige Zeit später im Essener Stadtteil Katernberg gefasst werden und befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Am Freitag hielt sich die Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion noch bedeckt, ob es sich um eine Auseinandersetzung zwischen Clans handelte.

Essen: Oberbürgermeister ist über Gewalt-Eklat entsetzt

Nun ermittelt laut einer Mitteilung der Stadt Essen aber die Clan-Behörde „BAO-Clan“ der örtlichen Polizei. Auch Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen meldete sich nach dem Vorfall zu Wort: „Diese gewalttätigen Auseinandersetzungen sind eine Zumutung für alle, die friedlich zusammen leben wollen und scharf zu verurteilen. Ich appelliere erneut an alle Beteiligten, mit der Polizei und den Behörden zusammenarbeiten, um die Straftaten aufzuklären und zu ahnden.“

Für die Stadtteile Altenessen, Altendorf und die Innenstadt, in denen es immer häufiger zu Clan-Exzessen kommt, solle nun ein spezielles Sicherheitskonzept erarbeitet werden, um „damit das Zusammenleben in der Nachbarschaft zu befrieden“, teilte Kufen mit.

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Bereits am Freitag (12. August) wurde der Sicherheitsdienst im Grugabad in Essen zum Schutz der Gäste und Mitarbeiter verstärkt, berichtet die „WAZ“. Die Polizei ermittelt weiterhin, um die genaue Ursache des heftigen Straßenkampfs zu ermitteln. (lim)

Drama im Essener Grugabad

Auch am Freitag (19. August) spielten sich dramatische Szenen im Grugabad ab. Ein Mann trieb leblos im Wasser. Nur durch Zufall sollte er überleben. Mehr dazu hier >>>