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Essen: Frau hat bei DIESEM City-Anblick Kloß im Hals – „So verkommen“

Essen vs. Bochum - Der ultimative Städtevergleich

Essen und Bochum bilden das Herz des Reviers. Doch welche der beiden Ruhpott-Metropolen ist eigentlich die Coolere? Wir haben die Highlights der Städte für dich zusammengetragen. Jetzt musst du entscheiden.

Essen. 

Beim Anblick der Innenstadt von Essen bekommt Kiki F. einen dicken Kloß im Hals. Für die Essenerin hat sich hier einfach alles verändert… und das nicht zum Besseren.

„Wieso ist die Essener Innenstadt so verkommen?“, fragt die Frau aus Essen in einer Facebook-Gruppe für die Ruhrgebietsstadt nach. Was genau meinst sie damit wohl?

Essen: Frau schmerzt DIESER City-Anblick – „Tut im Herzen weh“

Die Essener Innenstadt ist nach wie vor ein beliebter Einkaufsort für viele im Ruhrgebiet. Noch immer tummeln sich hier tagtäglich etliche Besucher und Bewohner. Doch sah die Innenstadt früher ganz anders aus. „Es tut mir im Herzen weh, die Limbecker Straße hochzulaufen und die Geschäfte dort zu sehen“, bemerkt Kiki F. bei ihren Besuchen. „Bis auf ein paar Geschäfte ist da doch nur Schrott.“

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Die Essenerin kann sich noch zurückerinnern, dass alles mit dem Bau des Limbecker Platzes den Bach runterging. Seither sähe sie überall nur noch „Billigläden“, die sie als „wenig einladend“ empfände. Eine wirkliche „Einkaufsstadt“ sei Essen spätestens seit der Pandemie nicht mehr, ist sie der Meinung. Sie kennt auch Menschen, die hier durch die Straßen laufen und sich nicht mehr sicher fühlen, weil sie entweder angebettelt oder belästigt würden.

„Ich wünsche mir die alte Essener Innenstadt zurück“ – das ist ihr Herzenswunsch. Doch wie sehen das die anderen aus der Gruppe?

Essen: Stadtbewohner geben IHM die Schuld am Zerfall der Innenstadt

Wie auch Kiki F. vermissen viele Mitglieder der Essener Facebook-Gruppe das alte Karstadt-Gebäude, weil sie daran wunderbare Kindheitserinnerungen knüpfen.

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Dass in letzter Zeit immer mehr Ladenzeilen auf den Einkaufsstraßen leer stehen, geht auch an ihnen nicht unbemerkt vorbei.

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Viele geben den Einkaufszentren die Schuld, ganz voran dem Limbecker Platz. Dadurch würden andere Läden an Kundschaft verlieren. Das Problem hätten jedoch viele Städte. Im Ruhrgebiet gäbe es eigentlich gar keine schönen Innenstädte mehr, egal ob in Essen, Mülheim, Oberhausen oder Bottrop. Was sie alle gemeinsam haben: Hier gibt es große Einkaufszentren.

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Ein Selbstständiger gibt zu bedenken, dass die Mieten in der Innenstadt aber auch ziemlich hoch seien. „Ein fünfstelliger Mietbetrag schreckt auch ziemlich ab für nicht einmal 50 Quadratmeter“, stellt er fest. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich Händler hier nicht niederlassen wollen oder können. (mbo)