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Essen: Frau stellt kuriose Anzeige bei der Polizei – das könnte üble Folgen für sie haben

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

Gewahrsam? Festnahme? Was diese Polizei-Begriffe wirklich bedeuten

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Essen. Clan-Kriminalität, Trickdiebe und häusliche Gewalt. Tag für Tag kämpft die Polizei Essen gegen Verbrechen in ihrer Stadt.

Doch hier und da kommt den Beamten auch eine Anzeige der besonderen Art unter. Dieser Fall ist so ungewöhnlich, dass die Polizei Essen ihn sogar über Instagram verbreitet hat.

Essen: Frau stellt kuriose Anzeige bei der Polizei

Wer sich einmal von seiner großen Liebe verabschieden musste, der weiß Bescheid: Liebeskummer tut weh. Richtig sogar. Doch die meisten von uns würden deswegen wohl eher nicht die Polizei einschalten.

Genau das hat jedoch eine Frau neulich in Essen getan. Die Begründung: „Er hat mir mein Herz gebrochen.“

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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Polizei Essen spricht Klartext: „Strafrechtliche Konsequenzen“

Ob bemitleidenswert oder ein kleiner Streich der Absenderin. Die Polizei Essen nimmt den Fall sehr ernst: „Hier arbeitet die echte Polizei. Uns erreichen hier echte Anfragen“, klären die Beamten bei Instagram auf.

Solche Anzeigen würden das Postfach der Polizei zumüllen. Sie „verzögern unsere Arbeit und blockieren Menschen in Not den Kontakt“, warnen die Einsatzkräfte und schieben unmissverständlich hinterher: „Strafrechtliche Konsequenzen können wir nicht ausschließen.“

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Dass solche Anzeigen kein Einzelfall sind, beweist ein Aushang der Polizei Schwaben aus der Vergangenheit. Darin hieß es: „Nervige Weihnachtslieder sind kein Grund, Anzeige zu erstatten.“

Welche Weihnachtslieder die Twitter-Gemeinde direkt im Verdacht hatte, liest du hier >>>