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Essen: Mann flüchtete vor sechs Jahren mit seinen Kindern aus Syrien – heute hat er DIESE Neuigkeiten

Essen: Ein Vater aus Syrien berichtet stolz über die Leistungen seiner Söhne.
Essen: Ein Vater aus Syrien berichtet stolz über die Leistungen seiner Söhne.
Foto: privat

Essen im Jahr 2015: 4.391 Menschen fanden Zuflucht. Sie mussten aus Krisengebieten flüchten und wollten in Deutschland ein neues und sicheres Leben beginnen. Unter ihnen auch der heute 54-jährige Eissa Aljassen. Im Interview mit DERWESTEN berichtete der Familienvater damals, wie er mit seinen drei Söhnen von Syrien nach Deutschland flüchtete und schließlich in einem Flüchtlingsheim in Essen unterkam.

Rund sechs Jahre später haben wir Eissa Aljassen erneut gesprochen und dabei erfahren, welche beachtlichen Leistungen er und seine Kinder in der kurzen Zeit in Deutschland erbringen konnten.

Essen: Mann aus Syrien kämpft für Schicksal seiner Kinder

Ohne Deutschkenntnisse, ohne festen Wohnsitz und ohne die geringste Vorstellung davon, was die Familie in Deutschland erwarten würde, flüchtete Eissa Aljassen mit seinen Kindern im Jahr 2015 aus Syrien. Auch wenn es dem gelernten Kinderarzt in Syrien finanziell um einiges besser ging als in Deutschland, konnte die Familie aufgrund der Kriegssituation nicht länger in ihrem Heimatland bleiben. Mit ein paar Brocken Englisch fasste der Vater Fuß in Deutschland und versuchte seinen Kindern um jeden Preis eine glückliche und sichere Zukunft zu bescheren.

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Das ist die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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So kämpfte Eissa Aljassen um eine Arbeitsstelle in einer Duisburger Gemeinschaftspraxis, bemühte sich um eine Drei-Zimmer-Wohnung in Essen und sorgte dafür, dass seine Söhne Deutsch lernen und zur Schule gehen können.

Seine Mühe hat sich eindeutig ausgezahlt, denn gerade mal sechs Jahre nach ihrer Flucht aus Syrien hat jedes seiner Kinder bereits eine großartige Erfolgsgeschichte geschrieben.

Essen: Sie flüchteten einst aus Syrien – heute haben sie große Pläne

Für Alharth (17), Alhamza (20) und Abedalrhman (22) war die erste Zeit in Deutschland alles andere als leicht. Urplötzlich waren die Jungs umgeben von lauter fremden Menschen, deren Sprache sie nicht verstehen konnten. Dennoch haben Alhamza und Abedalrhman mittlerweile ihr Abitur beziehungsweise Fachabitur in der Tasche.

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Der 20-Jährige besuchte ein Gymnasium in Essen und beendete in diesem Jahr seine Schulzeit mit einer Abiturnote von 1,2. „Alhamza hatte immer den Traum, Medizin zu studieren. Schon bevor wir überhaupt drüber nachgedacht haben, nach Deutschland zu flüchten, hat er immer zu mir gesagt: ‚Papa, ich will Medizin in Deutschland studieren‘ – da war er gerade mal sieben Jahre alt“ erinnert sich der stolze Vater.

Auch sein 22-jähriger Bruder hat große Pläne und träumt von einem Solarenergie-Studium, für welches er derzeit ein Praktikum absolviert. Abedalrhman besuchte in Essen ein Abendgymnasium und schaffte sein Fachabitur mit einer Note von 3,5. „Das hätte er besser schaffen können“, betont sein Vater streng.

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Der 17-jährige Alharth hat bis zu seinem Abitur noch ein wenig Zeit. Auch er startete vor sechs Jahren auf einem Gymnasium in Essen. Allerdings fiel es dem damals 11-Jährigen zunächst etwas schwerer, Deutsch zu lernen, weshalb man ihn kurzerhand auf eine Realschule versetzte. Sobald seine Deutschkenntnisse besser wurden, konnte Alharth wieder auf das Gymnasium wechseln, auf welchem er heute die 10. Klasse besucht.

Die meiste Zeit hat der 17-Jährige jedoch ganz andere Dinge im Kopf: „Alharth spielt in Essen Fußball und möchte mal Profi werden. Auf Fußball konzentriert er sich mehr als auf die Schule“, schmunzelt sein Vater. (mkx)

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