Essen: Corona-Tests seit Montag nicht mehr kostenlos – Testzentrum-Mitarbeiter fällt DAS auf

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Corona-Varianten: Wie entstehen Mutationen und was macht sie gefährlich?

Was sind eigentlich Corona-Varianten und warum werden sie mit griechischen Buchstaben bezeichnet.

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Seit Montag ist der bislang kostenlose Corona-Schnelltest jetzt kostenpflichtig. Dafür müssen jetzt auch die Menschen in Essen in die eigene Tasche greifen. Das übt weiter Druck auf alle Ungeimpften aus. Denn die brauchen aufgrund der 3G-Regel weiterhin ein negatives Testergebnis, um Veranstaltungen, Restaurants oder Friseure besuchen zu dürfen.

Bis zur letzten Woche wurden die gratis Testmöglichkeiten in Essen noch häufig genutzt. Doch wie sieht es jetzt seit Montag aus?

Essen: Schnelltest kosten jetzt – Bürger reagieren empört

Es gelten Ausnahmen für Jugendliche unter 18 Jahren, Schwangere und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Alle anderen müssen seit diesem Montag zwischen 15 und 20 Euro pro Corona-Schnelltest zahlen.

„16 Euro?! Ich dachte, es wären nur 12 Euro“, reagiert die Essenerin Maria D. empört, als sie den Preis für einen Corona-Schnelltest im Testzentrum der Rathausgalerie Essen sieht. Für ihren zehnjährigen Sohn, der für eine Veranstaltung im Sportverein einen negativen Corona-Test braucht, muss die selbst geimpfte Mutter nichts bezahlen. Dennoch hat sie für die neue Regel kein Verständnis. „Das ist Erpressung“, sagt sie gegenüber DER WESTEN.

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Ein paar Fakten über die Stadt Essen:

  • geht auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurück
  • 582.760 Einwohner, neun Stadtbezirke und 50 Stadtteile, viertgrößte Stadt in NRW
  • seit 1958 Sitz des neugegründeten Bistums Essen
  • Wahrzeichen unter anderen: Zeche Zollverein, Villa Hügel, Grugapark Essen
  • war 2010 Kulturhauptstadt Europas und 2017 Grüne Hauptstadt Europas
  • Oberbürgermeister ist Thomas Kufen (CDU)

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„16 Euro ist viel zu teuer“, findet auch Elisabeth S., die ebenfalls schockiert vor dem Testzentrum an der Rathausgalerie stehen bleibt. „Ein oder zwei Euro wären noch okay. Aber das können sich einige Bürger doch gar nicht regelmäßig leisten“, stellt sie wütend fest. Zur Impfung könne man ihrer Meinung nach niemanden zwingen.

Essen: Testzentrum-Mitarbeiter schildern klare Beobachtung – Kosten zeigen Wirkung

„Man merkt deutlich, dass der Andrang auf die Corona-Schnelltests seit Montag geringer wird“, schildert eine Mitarbeiterin vom Testzentrum in der Rathausgalerie. Und auch im Testzentrum am Limbecker Platz konnte beobachtet werden: „Viel los ist hier seit Montag nicht mehr!“

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Studentin Lina K. wird nun erstmal wieder auf diverse Freizeitaktivitäten verzichten. Die 24-Jährige hat am Dienstag ihre erste Corona-Impfung bekommen und wird somit erst in acht Wochen ihren vollständigen Impfnachweis vorzeigen können. „Ich habe jetzt so lange zu Hause gehockt, da schaffe ich die paar Wochen auch noch“, sagt sie gegenüber DER WESTEN. „Aber das Geld ist es mir nicht wert!“

Die junge Essenerin hat jedoch Verständnis dafür, dass die Maßnahme der kostenpflichtigen Corona-Schnelltests ergriffen werden musste, um mehr Menschen zur Impfung zu bewegen. „Bei mir hat es ja schließlich auch geklappt“, stellt sie mit einem Schmunzeln fest. (mkx)