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Duisburg: Autofahrer wegen Regeländerung auf 180 – „Was für eine unsinnige Idee!“

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

In Duisburg könnte es bald etwas langsamer zugehen…

Denn die Stadt Duisburg plant eine drastische Regeländerung für den Verkehr in der City. Bürger haben dafür kein Verständnis.

Duisburg will das Tempo auf den Straßen drosseln

Müssen Autofahrer in Duisburg bald auf die Bremse treten? Wie die Stadt auf Facebook bekannt gab, ist man der Initiative „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ beigetreten.

Laut dem Facebook-Beitrag fordert diese eine „Anpassung der gültigen Rechtsgrundlagen“ zur Anordnung von Tempo 30 auch auf Hauptverkehrsstraßen. Nach aktuellem Stand der Straßenverkehrsordnung (StVO) gilt auf Hauptstraßen innerorts für Autofahrer Tempo 50, ein „Abweichen hiervon nur in ganz bestimmten Ausnahmefällen möglich“.

Duisburg plant eine drastische Änderung, die vor allem Autofahrer betrifft. (Symbolfoto) Foto: IMAGO / Jochen Tack

Andernfalls würde die Stadt wohl längst Tempo 30 auf den Straßen eingeführt haben, darauf deutet die Teilnahme am Bündnis „Lebenswerte Städte durch angemessene Geschwindigkeiten“ hin.

Duisburger Anwohner wütend – „Völlig an der Realität vorbei“

So soll Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen die Sicherheit vor allem für Fußgänger und Radfahrer erhöhen und damit der öffentliche Raum aufgewertet werden, wie die Stadt auf Facebook darlegt. Damit würde auch die Lebensqualität für Anwohner gesteigert – doch die sehen das anders, wie in den Kommentaren unter dem Beitrag klar wird:

  • „Und schon wieder ein Schritt in die falsche Richtung. Was für eine unsinnige Idee!“
  • „‚Lebenswerte Städte‘, da braucht es aber in Duisburg weitaus mehr, als Tempo 30-Zonen. Die Sicherheit gefährden dort ganz andere Dinge als Raser .“
  • „Auf was für blöde Ideen die Politik so kommt, wenn se nur gut genug bezahlt werden. Die gehen völlig an der Realität vorbei.“
  • „Anstatt die Straßen zu reparieren, lieber wieder drosseln und dann durch Geldbuße Kohle rein holen, traurig. An Schulen / Kindergarten 30 kein Problem, ansonsten soll überall 50 bleiben.“

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Eine Frau findet sogar, dass man die Anwohner selbst fragen sollte, was ihrer Meinung nach die Stadt lebenswert macht.


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Es gibt jedenfalls niemanden, der die Pläne der Stadt Duisburg gut heißt. Schließlich bedeute langsameres Tempo auch längere Zeit auf der Straße und damit auch mehr Verkehr.