Duisburg

Duisburg: Badeunfall? Mann in Rhein gesichtet – Groß angelegte Suchaktion der Polizei

So schön der Gedanke, im Rhein zu schwimmen, auch ist: Aufgrund des hohen Gefahrenrisikos wird davon dringend abgeraten. (Archivbild)
So schön der Gedanke, im Rhein zu schwimmen, auch ist: Aufgrund des hohen Gefahrenrisikos wird davon dringend abgeraten. (Archivbild)
Foto: picture alliance/dpa | Henning Kaiser

Duisburg. In Duisburg ist es vermutlich zu einem Badeunfall im Rhein gekommen.

Ein Mann aus Duisburg wird vermisst, der am Donnerstagabend im Rhein von Zeugen gesichtet worden sein soll. Er soll mit einer Badeinsel schwimmen gewesen sein.

Duisburg: Vermeintlich neuer Badeunfall im Rhein

Laut Angaben der Polizei ging der Alarm am Donnerstag um 21.20 Uhr ein. An der Mühlenweide in Ruhrort, am Rheinkilometer 781, sollen Passanten einen Mann im Rheinstrom gesichtet haben.

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Duisburg: Badeinsel am Freitag in Mühlenweide au

Während die Feuerwehr das Ufer absuchte, durchschwammen Einsatzkräfte der DLRG und Feuerwehr-Taucherstaffel den Rhein. Etwa 70 Kräfte waren an der Suche beteiligt. Um 22.30 Uhr wurde diese allerdings vorläufig abgebrochen mangels Hinweisen.

Die Person, die von Zeugen auf einer gelben Badeinsel gesehen worden war, konnte bislang aber nicht gefunden werden, wie die Polizei kürzlich gegenüber unserer Redaktion bestätigte.

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Die Badeinsel wurde noch am selben Abend bei Rheinkilometer 782 von der Wasserschutzpolizei gefunden. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen und bittet bei Hinweisen um Anruf unter: 0203 2800. Ob es sich um einen Badeunfall oder einen Suizidversuch handelt, konnte die Polizei noch nicht sagen.

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Erste Hilfe leisten – das kannst du tun!

  • Bei einem Unfall die Unglücksstelle absichern und den Notruf unter 112 oder 110 wählen
  • lebenswichtige Funktionen des Verletzten kontrollieren
  • Im Fall der Fälle: Wiederbelebung starten / Blutungen stillen
  • stabile Seitenlage
  • Person mit einer Rettungsdecke wärmen. Dabei auch auf Wärme von unten achten
  • Psychische Betreuung: Mit der betroffenen Person sprechen, ihr über den Kopf streichen. Auch Bewusstlose spüren diese Fürsorge.

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Mädchen bei Badeunfall verstorben

Vor wenigen Wochen waren zuletzt drei Mädchen bei einem Badeunfall verstorben. Während die ältere der drei im Krankenhaus an ihren Verletzungen starb, wurden die beiden jüngeren wenige Tage später in Holland wiedergefunden. Hier mehr dazu lesen >>> (ali)

>>Anmerkung der Redaktion<<

Zum Schutz der betroffenen Familien berichten wir normalerweise nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wer unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leidet oder jemanden kennt, der daran leidet, kann sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.