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Duisburg: Nach Bluttat an Grundschülern – 21-Jähriger nicht mehr in Haft!

Nach der Messer-Attacke auf zwei Grundschüler in Duisburg gibt es jetzt neue Erkenntnisse zum Tatverdächtigen. Er soll am Dienstag die Haft verlassen haben.

© imago/Manngold

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Das sind die Sehenswürdigkeiten und einige wichtige Fakten über Duisburg.

Nach der Messer-Attacke auf zwei Grundschüler in Duisburg-Marxloh Ende Februar war es still um die Opfer und den Tatverdächtigen geworden (wir berichteten). Doch die Ermittlungen in dem Fall dauern weiter an.

Am 1. März gab die Polizei Duisburg noch gegenüber DER WESTEN an, dass man derzeit das Handy des 21-jährigen Tatverdächtigen auswerte. Doch am Dienstag (12. März) teilte die Staatsanwaltschaft auf Nachfrage neue Entwicklungen in dem Fall mit. Demnach soll der junge Mann am Dienstagmittag aus der U-Haft entlassen worden sein.

Duisburg: 21-Jähriger aus U-Haft entlassen

In Duisburg-Marxloh hatten sich nur kurze Zeit nach der Bluttat die Spekulationen um den mutmaßlichen Täter überschlagen. Vor allem das Gerücht, dass der 21-Jährige psychisch krank sei, hielt sich nachhaltig.

+++ Duisburg: Blutiger Angriff auf Grundschüler – Vater bringt neue Details ans Licht +++

Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstagabend gegenüber dieser Redaktion mitteilte, soll der Tatverdächtige am Mittag aus der U-Haft entlassen worden und in der LVR Klinik untergebracht worden sein. Dabei handelt es sich um eine Einrichtung für psychisch kranke Personen. Mehr Angaben konnte die Sprecherin derzeit nicht machen.

Vorwürfe wiegen weiter schwer

Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, am 28. Februar ein Mädchen (9) und einen Jungen (10) unweit der Grundschule Henriettenstraße mit einem Messer schwer attackiert zu haben. Beide Schüler trugen schwere Verletzungen davon. Sein Vater soll ihn schließlich gestoppt haben (mehr dazu hier).


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