Duisburg: Die Sirenen schrillen! Anwohner werden nach Chemieunfall alarmiert

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

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Ein Zwischenfall im Chemiewerk von Venator alamierte am Samstagnachmittag die Bürger von Duisburg-Homberg. Durch eine Störung wurde Schwefel freigesetzt.

Da Schwefel gefährlich ist für die Atemwege, wurden die Anwohner mit Sirenen alarmiert und gewarnt. Die Feuerwehr war über Stunden vor Ort. Neben der Venator-Werksfeuerwehr rückten die Löscheinheiten Homberg, Rheinhausen sowie der Gefahrstoffzug und der Messzug der Feuerwehr Duisburg aus. Insgesamt waren rund 90 Kräfte im Einsatz.

Am Abend folgte dann die Entwarnung.

Duisburg: Störung im Venator-Werk! Anwohner sollten Fenster und Türen schließen

Anwohner im Duisburger Stadtteil Homberg und Umgebung sollten Fenster und Türen schließen, Lüftungen und Klimaanlagen abschalten und in den Wohnungen bleiben. Das betroffene Gebiet soll umfahren werden.

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Mehr über Venator:

  • Das Chemie-Unternehmen wurde 1878 gegründet.
  • Es hat seinen Sitz in Duisburg-Homberg.
  • Rund 2.200 Menschen arbeiten für Venator Germany.

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Duisburg: Entwarnung durch die Stadt nach nach Störfall bei im Chemiewerk von Venator

Um 17.55 Uhr meldete die Stadt Duisburg dann endgültig Entwarnung für das ganze Stadtgebiet, nachdem bereits für alle Stadtteile südlich des Chemiewerks entwarnt werden konnten. Messungen hatten ergeben, dass es keine bedenkliche Schadstoffbelastung gibt. Der Gefahrstoff konnte im Werksgelände aufgefangen und gebunden werden.

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Die Anwohner wurden zuvor auch über Katwarn und die Nina-App gewarnt, ebenso auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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