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Doc Caro aus Duisburg redet Klartext: „Höre mich unheimlich gerne selber reden“

Warum heißt Duisburgs Stadtteil Marxloh eigentlich Marxloh?

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„Ich hör mich unheimlich gerne selbst reden, sonst würde ich hier nicht in so ne Kamera reden“, beginnt ein neues YouTube-Video von Doc Caro aus Duisburg, in dem die 40-Jährige sich zu dem Thema Hasskommentare äußert.

Doc Caro, die mit bürgerlichem Namen Carola Holzner heißt, ist Kritik in Form bitterböser Kommentare in den sozialen Netzwerken gewöhnt. Jetzt holt die Medizinerin und Webvideoproduzentin aus Duisburg zum Gegenschlag aus.

Doc Caro aus Duisburg reagiert auf Hasskommentare

In einem neuen Video auf ihrem YouTube-Kanal lässt sich Doc Caro mit negativen Sprüchen konfrontieren, die unter ihre Beiträge gepostet wurden. Ein Mitarbeiter habe diese für sie rausgesucht, betont sie vorab. Da sie das negative Feedback noch nicht kenne, könne sie nun umso authentischer darauf reagieren.

Der erste Kritiker wettert direkt über ein Thema, das der Ärztin besonders am Herzen liegt: „Ihr habt doch langsam nimmer alle Glocken gehört. ‚Gendermedizin‘??? Geht’s noch? Die Menschheit schafft sich langsam selbst ab. Der Unterschied zw. Primaten und Menschheit scheint doch nicht so groß zu sein“, regt sich der User auf. Scheinbar bezieht sich der Mann dabei auf eine Podcast-Folge von Carola Holzner.

Doc Caro
Doc Caro gibt in ihrem Podcast Gesundheitstipps. Das ruft viele Hater auf den Plan. (Archivfoto) Foto: IMAGO / Reichwein

Diese könne der Mann jedoch nicht selbst oder vollständig gehört haben und gebe stattdessen „ins Blaue hinein dummes Zeug von sich“, so Doc Caro. Andernfalls wisse er nämlich, dass es wichtige Unterschiede zwischen Männern und Frauen gebe, die Gendermedizin unerlässlich machten. Ein Beispiel sei die unterschiedliche hormonelle Ausgangslage von Männern und Frauen, wegen der man nicht einfach dieselbe Medizin verschreiben könne.

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Doc Caro ab Herbst dauerhaft im TV

Eine Frau, die sich erleichtert zeigt, dass Doc Caro bald nicht mehr im TV zu sehen sein wird, belehrt sie eines Besseren. Diese Information sei falsch. Ab Herbst sei sie dauerhaft im Fernsehen zu sehen, so Caro. Ihrer Haterin werde sie dann persönliche Grüße dalassen, sagt sie und lacht.

Als es um die Corona-Pandemie geht, wird die Medizinerin deutlich: „Ich finde es sehr sehr schade, dass immer wieder darauf hingewiesen wird, dass diese Pandemie eine Fake-Pandemie ist.“ Das sei erwiesenermaßen völliger Unsinn und darüber hinaus betroffenen Patienten und dem medizinischen Personal gegenüber schlichtweg unfair!  

Doc Caro aus Duisburg gibt zu: „Ich höre mich gerne selbst reden“

Dann wird Doc Caro indirekt als selbstverliebt bezeichnet. „Eine, die sich selber gerne Reden hört“, meint ein User. „Lieber Dieter, eins zu null für dich. Ich hör mich unheimlich gerne selbst reden, sonst würde ich hier nicht in so ne Kamera reden. Schöne Grüße, gut erkannt“, kontert sie.

Als jemand sich lustig macht, dass eines ihrer Videos nicht einmal 300 Klicks erreicht hat, erklärt Doc Caro, ihre Reichweite beschäftige sie nicht. „Ich mache das, weil ich Themen platzieren will.“


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„Ihr werden ja nicht müde, mir „nette“ Kommentare unter meine Videos zu schreiben. Ich bin sehr dankbar, dass ich Menschen habe, die diese Kommentare für mich durchforsten“, sagt sie am Ende ihres Videos. Sie selbst setzte sich damit überhaupt nicht auseinander! Mit fiesen Kommentaren kann man Doc Caro also nicht treffen, so die scheinbare Botschaft. Dass diese Erkenntnis ihren Hatern den Wind aus den Segeln nehmen kann, darf jedoch bezweifelt werden.