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A40 in Duisburg muss voll gesperrt werden – das muss du jetzt wissen

Die A40 in Duisburg muss wegen Bauarbeiten bald länger gesperrt werden. Autofahrer werden sich auf Stau einstellen müssen.

© IMAGO / Sebastian Geisler

Das sind die Sprüche der A40

Wer auf der A40 fährt, sieht an den Brücken schöne Ruhri-Sprüche.

Autofahrer auf der A40 in Duisburg brauchen jetzt starke Nerven. Denn ein Teil der wichtigen Verkehrsader im Ruhrgebiet muss ab Freitagabend (9. Dezember) gesperrt werden. Wegen Bauarbeiten für die neue A40-Rheinbrücke-Neuenkamp in Duisburg müssen Autofahrer dann eine Umleitung fahren.

Die zuständige Projektmanagementgesellschaft von Bund und Ländern (Deges) teilte mit, dass die Sperrung notwendig sei, um Brückenträger eines Überführungsbauwerkes einzuheben. Außerdem sollen die Verkehrsführung angepasst und eine Mittelstreifenüberfahrt hergestellt werden. Dafür muss eine Richtung der Autobahn ab Freitagabend für 24 Stunden gesperrt werden.

A40 in Duisburg gesperrt – in dieser Fahrrichtung

Wer aus Richtung Venlo nach Essen fährt, der muss ab Freitagabend (9. Dezember, 20 Uhr) einen Umweg in Kauf nehmen. Denn die A40 ist für die Brückenarbeiten in diesem Zeitraum zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Rheinhausen und Duisburg-Hafen gesperrt. Eine Umleitung führt dann über die Autobahnen A57, A42 und A59.

Autofahrer werden die Abfahrt an der Anschlussstelle Rheinhausen in der Zeit nutzen können. Die A40-Auffahrt Homberg ist dann jedoch gesperrt. Wenn alles wie geplant läuft, wird der Streckenabschnitt der Autobahn am Samstagabend (10. Dezember, 20 Uhr) wieder freigegeben.

Neubau A40-Brücke: Das steckt dahinter

Die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp wurde 1970 gebaut und seitdem immer mehr frequentiert. Mittlerweile fahren täglich 100.000 Fahrzeuge über das Bauwerk. Sie war ursprünglich allerdings nur für 30.000 Fahrzeuge ausgelegt. Deshalb musste eine neue leistungsfähigere Brücke her.


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Die Deges baut seit Monaten an einer achtstreifigen Brücke mit Geh- und Radwegen in beiden Fahrtrichtungen. 2023 soll das erste Brückenbauwerk fertiggestellt sein. Damit soll der Verkehr auf drei statt zwei Fahrstreifen fließen können. 2026 soll das Projekt dann planmäßig beendet sein. Dann soll der gesamte Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen auf acht Streifen ausgebaut sein.