Veröffentlicht inDortmund

Lotto-König Chico hält es nicht mehr aus – „Kamera bitte ausmachen“

Lotto-König Chico aus Dortmund will jetzt Wünsche erfüllen. Gleich in der ersten Folge seiner neuen Serie verliert der Millionär die Fassung.

© Chaleen Goehrke /DER WESTEN

Lotto-König„Chico“ aus Dortmund: Die Geschichte des Millionärs aus der Nordstadt

Er hat die dunklen Seiten des Lebens gesehen. Doch seit seinem Lotto-Gewinn ist Kürsat Yildirim, alias Chico aus Dortmund, auf der Sonnenseite des Lebens angekommen. Doch trotz seiner Millionen hat der ehemalige Kranfahrer mit der kriminellen Vergangenheit nicht vergessen, wo er herkommt.

Nach einigen Spendenaktionen hat sich der Lotto-König aus Dortmund nun etwas Neues ausgedacht. Er möchte Menschen, denen es weniger gut geht als ihm, einen Wunsch erfüllen. In der ersten Episode von „Chico, ich wünsche mir“ geht es um Sascha aus Dortmund. Als er auf den alleinerziehenden Vater aus der Nachbarschaft trifft, hält es der 42-Jährige kaum aus.

+++ Lotto-König „Chico“ aus Dortmund von den Socken: „Kann es gar nicht glauben“ +++

Lotto-König Chico: „Der arme Mann“

Der bescheidene Wunsch des seit sechseinhalb Jahren alleinerziehenden Papas: Dass seine beiden Kinder sich einmal in einen seiner Luxus-Karossen setzen und er davon ein Foto machen kann. Für Chico nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe ein Kinderspiel. Schon in der Vergangenheit hatte der neureiche Dortmunder Kinder zu Spritztouren mit seinen Luxus-Karossen eingeladen.

In diesem Fall hatte sich Chico allerdings besonders ins Zeug gelegt. So durften sich die Kids nicht nur in seinen neuen Porsche setzen. Im Kofferraum hatte der Dortmunder auch noch ein paar Überraschungen vorbereitet. Beide Kinder konnten sich über eine Tüte mit Spielzeug und praktischen Dingen wie einem Deo und Wimperntusche freuen. Später legte der Lotto-Millionär noch etwas Kuchen obendrauf. Dabei versuchte sich der Dortmunder in die Situation des Alleinerziehenden hineinzudenken. „Leicht ist es nicht“, sagt Sascha, spricht von harter Arbeit. „Der arme Mann“, findet Chico.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von YouTube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Lotto-König Chico verliert die Fassung

Doch Sascha, der im August eine Umschulung zum Schulbegleiter machen möchte, stellt klar: „Ich bin nicht so arm, glaub es mir. Es gibt auch andere Schicksale.“ Im Angesicht der Tapferkeit muss Chico sich eine Träne aus den Augen wischen und dafür seine Luxus-Brille von der Nase nehmen. „Du bist wirklich ein ganz toller Papa“, schnieft der Millionär und fordert sein Team auf: „Kamera bitte ausmachen.“


Mehr Themen:


Er hätte gerne noch viel mehr gemacht, beteuert Chico. Doch er bekomme täglich so viele Schicksals-Nachrichten, bei denen ihm die Tränen kämen. Er hofft, dass seine Geste der kleinen Familie Mut macht und verspricht den Kindern: „Wenn ihr schön brav seid und Ende des Jahres ein schönes Zeugnis aus der Schule mitbringt, dann kann Papa wieder schreiben. Dann komme ich wieder.“ Als Erinnerung an den Tag bleiben den Kindern nun für immer die Bilder mit Chico im Porsche.

>> Anmerkung der Redaktion <<

Glücksspiel kann süchtig machen. Wenn das Spielverhalten außer Kontrolle gerät und zur Ersatzhandlung für andere persönliche Probleme wird, kann sich daraus ein krankhaftes Verhalten bis hin zur Spielsucht entwickeln. Es geht dann nicht mehr nur um ein spontanes Freizeitvergnügen, sondern das Spiel nimmt dann plötzlich bedenkliche Funktionen an: das Vermeiden von Angst, Panik, Depression und anderen negativen Gefühlen oder das Ausweichen vor Problemen.

Wer denkt, dass er an Spielsucht erkrankt ist oder jemanden kennt, bei dem man dies annehmen muss, kann sich Hilfe holen. Dafür gibt es die kostenlose und anonyme Hotline 0800/1372700. Weitere Infos auf bzga