Dortmund

Die vernachlässigten Labradore aus Dortmund dürfen in ihre neuen Familien – Hund Willi bekommt sogar einen Pool!

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  • Labradore aus illegaler Zucht können endlich in ihre neuen Familien
  • Seit Februar in Quarantäne
  • Rüde Willi bekommt jetzt eigenen Pool

Dortmund. Die langen Wochen des Wartens sind vorbei, denn zwei der sechs geretteten Labradore aus dem Dortmunder Tierheim dürfen endlich in ihr neues Zuhause.

Vernachlässigte Hunde kamen nach Dortmund

Im Februar wurden sechs Labradore aus einer illegalen Zucht gerettet und fünf von ihnen kamen ins Dortmunder Tierheim. Die Bilder der vernachlässigten Hunde machten schnell die Runde und das Tierheim konnte sich kaum vor Interessenten retten.

„Wir hätten gerne 50 gehabt, dann hätten wir alle glücklich machen können“, scherzt Tierheimleiter Dirk Rojahn. Doch ganz so einfach wäre es dann wahrscheinlich auch nicht gewesen, denn die Hunde hatten eine hartnäckige Pilzinfektion in den Ohren. Daher mussten die Hunde auch so lange im Tierheim bleiben.

Labradore waren schnell vermittelt

Zwar seien die Hunde praktisch am ersten Tag vermittelt gewesen, doch gehen durften sie nicht. Die Labradore mussten in Quarantäne.

Doch die neuen Besitzer hatten sich in die Fellnasen verliebt. Michael Zahl und Sigrid Ernst kamen zum Beispiel zweimal die Woche ins Tierheim, nur um das neue Familienmitglied, das sie Willi tauften, zu sehen – anfassen durften sie ihn nicht.

„Da sind im Auto schon ein paar Tränen geflossen“

„Da sind im Auto schon ein paar Tränen geflossen“, sagt Sigrid Ernst. Den beiden fiel es schwer, den kleinen Liebling zurückzulassen, obwohl sie so viel für ihn vorbereitet hatten. „Aus dem Wohnzimmer haben wir einen Sessel ausgeräumt, damit er mehr Platz hat und im Garten hat er seinen eigenen Swimmingpool“, sagt Sigrid Ernst.

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Der Pool ist zwar nur ein zweckentfremdeter Sandkasten, aber bei dem Wetter genau richtig für den Labrador. Am Montagvormittag darf aber nicht nur Willi gehen. Auch Emma darf in ihr neues Zuhause.

Gleich zwei der Labradore dürfen nach Hause

Claudia und Ralf Weiß nehmen die älteste der fünf Hündinnen mit nach Hause. Doch Emma, wie sie ihren neuen Labrador nennen, muss dort nicht alleine bleiben. Das Ehepaar hat bereits einen Hund und freut sich über den Familienzuwachs.

„Wenn wir nach Hause kommen, machen wir erst einmal einen langen Spaziergang mit den beiden“, sagt Claudia Weiß. Die beiden Geschwister Emma und Willi werden sich auch in Zukunft öfter sehen, denn die Adoptivfamilien leben nah beieinander und wollen ab und zu gemeinsam spazieren gehen.

Morgen dürfen zwei weitere Labbis nach Hause

Am Dienstag werden zwei weitere Labradore aus dem Tierheim abgeholt, um in ihr neues Zuhause kennenzulernen. Nur Hündin Elke sucht noch immer ein neues Zuhause

 
 

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