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Dortmund: Anwohnerin entdeckt verdächtiges Gerät – „Hat jemand eine Erklärung?“

In Dortmund entdeckte eine Frau ein verdächtiges Gerät auf einer Straßenlaterne direkt vor ihrem Fenster – und macht sich große Sorgen.

Eine Dortmunderin hat vor ihrem Fenster ein verdächtiges Gerät entdeckt.
© Foto: Stefanie M.

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Als eine Dortmunder Anwohnerin in letzter Zeit aus ihrem Fenster sah, fiel ihr immer wieder etwas sehr Ungewöhnliches auf. Ein verdächtiges Gerät! Was hat es damit auf sich?

Prompt stellte sie ein Video des Gegenstandes ins Netz und fragte bei Facebook weitere Dortmunder, was sich hinter dem verdächtigen Gerät verstecken könnte.

Dortmund: Anwohnerin wundert sich über verdächtiges Gerät

Steffi M. wohnt in Dortmund und ist Mitglied einer lokalen Facebook-Gruppe. Am Samstag (23. Dezember) ging postete sie dort ein Video – ihr war etwas Seltsames auf der Straßenlaterne vor ihrem Haus aufgefallen. „Sieht aus als wäre da eine Kamera befestigt die filmt, nur was? Kreuzungen? Hat jemand eine Erklärung?“, wunderte sich die Frau über das verdächtige Gerät.

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Sie befürchtet sogar, dass die vermeintliche Kamera auf der Laterne durch ihr Fenster in ihre Wohnung filmen könnte. Deswegen fragte Steffi M. bei anderen Dortmundern um Rat – und erhielt eine beruhigende Entwarnung

Smarte Straßenleuchte – was ist das?

Ein Dortmunder aus dem Facebook-Netzwerk klärt auf: „Das ist eine LED-Laterne und das Bauteil dient der Steuerung! Denn diese Laternen werden nicht mehr durch einen zentralen Licht-Sensor gesteuert, sondern werden durch dieses Bauteil ein und aus geschaltet! Dort drin ist in jeder Lampe ein Lichtsensor eingebaut!“

Laut Informationen von „nordstadtblogger“ handelt sich bei dem „verdächtigen Gerät“ auf der Laterne vor dem Haus von Steffi M. um eine von 22.000 smarten Straßenlaternen in Dortmund. Insgesamt sollen im ganzen Stadtgebiet aus den bereits bestehenden Laternen 30.000 neue und smarte Straßenlaternen integriert werden.


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Umgesetzt wird das Großprojekt im städtischen Auftrag von der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) gemeinsam mit der SPIE Deutschland & Zentraleuropa im Konsortium StraBelDo. „Durch die Umstellung können wir für die Stadt Dortmund einen weiteren Meilenstein in Richtung Klimaneutralität 2035 erreichen,“ sagt Peter Flosbach, Technischer Geschäftsführer von DEW21.

„Für uns gehört die Steigerung der Energieeffizienz zu den wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre. Da sich die neuen Lichtpunkte einzeln digital ansteuern lassen, kann die Beleuchtungsstärke individuell angepasst werden. So erreichen wir ein optimales Verhältnis zwischen Energieeffizienz und bedarfsgerechter Beleuchtung“, so Flosbach.