Dortmund: Bittere Nachricht für Familien – HIER müssen sie jetzt deutlich mehr bezahlen

Die besten Wasserspielplätze im Revier

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Planschen, matschen und erfrischen: Auf den besten Wasserspielplätzen im Revier ist Spaß garantiert

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Gas, Strom, Öl – alles wird teurer. Die Inflation hat gravierende Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Auf Familien in Dortmund kommt jetzt ein weiterer Preisanstieg zu.

In Zukunft müssen Familien in Dortmund mehr Geld für die Verpflegung ihrer Kinder in den Bildungseinrichtungen einplanen. Das Essen wird dort teurer.

Dortmund: Essen in Schulen und Kitas wird teurer

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) betreibt in Dortmund 19 Kitas. Aktuell kostet das Essen dort noch 60 Euro im Monat, zum 01. August sind die Preise nun gestiegen. „Es gibt im Elementarbereich zum 1. August eine Erhöhung um zwei Euro im Monat“, sagt Jörg Loose, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Familie Awo im Unterbezirk Dortmund, gegenüber den „Ruhr Nachrichten“.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Mit weiteren Preissteigerungen ist zu rechnen. Zurzeit laufen die Verhandlungen mit dem Catering-Unternehmen Apetito, so Loose in dem Bericht. Anschließend sei dann auch klar, um wie sehr die Preise in den 17 von der Awo betriebenen Ganztagsschulen steigen.

Die Awo ist damit aber nicht alleine. Die 67 Kindertagesstätten des Evangelischen Kirchenkreises ziehen ebenfalls die Preise an. „Natürlich steigen auch bei uns die Ausgaben und laufenden Energiekosten, gleichzeitig haben wir aber auch eine Verantwortung den Familien gegenüber“, wird der Kirchenkreis von den „Ruhr Nachrichten“ zitiert. Die Preiserhöhungen würden deshalb „auf jeden Fall moderat ausfallen“.

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Ob und in welcher Form auch die Preise bei den städtischen Fabido-Kitas steigen werden, ist noch unklar. Stadtsprecherin Katrin Pinetzki erklärte gegenüber den „Ruhr Nachrichten“, dass noch in diesem Jahr ein Gespräch mit dem Catering-Unternehmen „Service DO“ geplant sei.

Im August wird die Versorgung pro Kind planmäßig um zwei Prozent steigen – von 73,19 Euro auf 74,65 Euro im Monat. (fs)