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Dortmund: Polizei teilt Beitrag über Badetote – dieses Bild macht betroffen

Die Polizei Dortmund warnt mit einem emotionalen Bild.
Die Polizei Dortmund warnt mit einem emotionalen Bild.
Foto: Roberto Pfeil/dpa; Polizei Dortmund

Dortmund. Nach dem schrecklichen Badeunglück am Mittwoch in Duisburg, bei dem ein Mädchen ihr Leben im Rhein verlor und zwei weitere noch gesucht wurden, klirren im ganzen Bundesland wieder die Alarmglocken: Wer unbedarft in unbekannte und fließende Gewässer springt, spielt mitunter mit dem eigenen Leben.

Auch die Polizei Dortmund hat nun noch einmal vor der Gefahr durch Ertrinken in den Sommermonaten gewarnt. Auf Facebook teilte die Polizei Dortmund dazu ein Bild, bei dem man wirklich schlucken muss.

Dortmund: Polizei warnt mit emotionalem Bild

Jedes Jahr, wenn im Sommer die Temperaturen steigen, kommt es in NRW zu tragischen Badeunfällen. Der unüberlegte Sprung ins kühle Nass wird zur Todesfalle. Schwimmen in Verbindung mit Alkohol, Leichtsinn oder das Überschätzen der eigenen Schwimmfähigkeiten kostet immer wieder Menschenleben.

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Allein in den vergangenen zwei Wochen gab es in NRW sechs Badetote. Die beiden Mädchen, die seit Mittwoch vermisst werden, nicht mitgezählt.

„Das ist eine traurige Quote“, schreibt die Polizei Dortmund auf Facebook. Dazu teilt die Behörde ein Bild mit einem großen weißen Kreuz und der Aufschrift: „Lebensgefährliches Baden – Badetote in NRW, 3. – 17. Juni 2021“. Rechts und links neben dem Kreuz finden sich die Altersangaben der Verstorbenen, sie liegen zwischen 13 und 38 Jahren.

Traurige Statistik könnte noch wachsen

Der Altersdurchschnitt liegt bei unter 25 Jahren. Sechs junge Menschen, die aus dem Leben gerissen wurden. Ein Bild, das betroffen macht.

Zumal die traurige Statistik noch wachsen könnte. Auch der Gesundheitszustand einer Achtjährigen ist noch unklar. Sie war vor wenigen Tagen in Köln aus dem Fühlinger See gezogen worden. Mehr dazu >>> hier. Die Rettungskräfte stellten nun die Suche nach den beiden Mädchen, die in Duisburg im Rhein schwimmen gingen, ein.

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In den vergangenen Jahren war dabei immer wieder der Rhein besonders gefährlich. 2020 kostete das Schwimmen im Rhein vier Erwachsene ihr Leben, 2019 waren es drei. (dav)