Dortmund

Dortmund: Tierschützer befürchten Gefahr für Welpen – Wettlauf gegen die Zeit läuft

Dortmund: Polizisten haben einen traurigen Fund in einer Wohnung gemacht. (Symbolbild)
Dortmund: Polizisten haben einen traurigen Fund in einer Wohnung gemacht. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / dpa | Polizei MG

Dortmund. Trauriger Fund in Dortmund!

Die Polizei hat am Karfreitag einen Hinweis zu einer verdächtigen Wohnung bekommen. Daraufhin führten Polizisten vor Ort eine Kontrolle durch und machten einen traurigen Fund. Jetzt hat ein Wettlauf gegen die Zeit begonnen.

Dortmund: Polizei macht traurigen Welpen-Fund in Garten

Gegen 15 Uhr waren die Polizisten an der verdächtigen Wohnung am Finkenweg in Dortmund und trafen dort auf eine 30-jährige Frau aus Ungarn. Dabei entdeckten die Beamten plötzlich sieben Hundewelpen in einem Garten, wie die Polizei am Montag mitteilte.

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Das ist die Stadt Dortmund:

  • wurde 880 erstmals schriftlich erwähnt (als 'Throtmanni')
  • hat 588.250 Einwohner (Stand: Dezember 2019) und ist damit die neuntgrößte Stadt Deutschlands
  • nach Fläche und Einwohnerzahl die größte Stadt im Ruhrgebiet
  • der Signal-Iduna-Park (Heimstadion von Borussia Dortmund) ist mit über 81.000 Plätzen das größte Fußballstadion Deutschlands
  • weitere Sehenswürdigkeiten: Westfalenpark, Dortmunder U, Deutsches Fußballmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Westphal (SPD)

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Laut ersten Aussagen der Frau war sie mit den Dackelwelpen gerade auf dem Weg von Ungarn nach England. Schließlich kontrollierten die Polizisten die Tierbabys sowie die Transportmittel. Dazu riefen sie Experten der Stadt Dortmund und einer Tierschutzorganisation hinzu.

Die Tierschutzorganisation Arche90 berichtet, dass fünf Dackelwelpen im Transporter und zwei Welpen in einem naheliegenden Haus gefunden worden seien. Die Käfige im Transporter seien daraufhin sofort von der Fahrerin gereinigt und Futter sowie Wasser aufgestellt worden. „Trotzdem roch es noch sehr stark nach Durchfall“, heißt es. Dabei wirkten mindestens zwei Welpen apathisch. Zudem bestehe bei allen sieben Welpen der Verdacht auf Parvovirus und Wurmbefall.

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Das Veterinäramt stellte sechs der Welpen sicher, die vermutlich zum weiteren Transport und Verkauf bestimmt waren. Die Feuerwehr brachte die Tiere schließlich in ein Tierheim. Der siebte Dackel blieb bei der 30-Jährigen, da sie die Besitzerin des Vierbeiners ist.

Dortmund: Tierschutzorganisation schlägt Welpen-Alarm

Laut Arche90 hätte die Polizeibeamten vor Ort Interessenten für die Dackel beobachtet. Außerdem sollen die Dackelwelpen bei ebay Kleinanzeigen für je 1900 Euro angeboten worden sein.

Jetzt schlägt die Tierschutzorganisation Alarm. Denn: „Die Besitzerin wird die Welpen am Dienstag wahrscheinlich zurückbekommen, wenn sie diverse Transportunterlagen nachreicht.“ Um das zu „verhindern“, sucht Arche90 dringend nach Hinweisen zum mutmaßlichen Welpenhandel. Dazu sucht die Organisation nach Personen, die kürzlich einen Hund im Dortmunder Finkenweg gekauft haben oder dort als Interessent waren. Arche90 stellt klar: „Euch droht keine Strafe. Wir wollen nur gegebenenfalls den illegalen Welpenhandel dort beenden!“ (nk)