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Dortmund: Beliebte Kneipe wird mehrmals attackiert – Gäste schockiert! „Unfassbar“

Eine beliebte Kneipe im Unionviertel wurde mehrfach attackiert. Aufgeben will die Betreiberin deshalb aber nicht.

© IMAGO / U. J. Alexander

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Es sind keine leichten Zeiten für Kneipeninhaberin Nhu Thanh Nguyen und ihr Team. Sie betreibt das „Missin‘ Link“ im Unionviertel in Dortmund. Eine beliebte Location, die viele Stammgäste in der Stadt hat.

Doch wo sonst Leichtigkeit, Spaß und ausgelassene Abende auf der Tagesordnung stehen, herrscht aktuell große Unsicherheit. Der Grund: Die beliebte Kneipe in Dortmund wurde mehrfach Ziel von Angriffen.

Dortmund: Kneipe mehrfach attackiert

Die erste Nachricht einer solchen Attacke erreichte die Gäste am 7. November. Die Inhaberin postete bei Facebook, dass das „Missin‘ Link“ an diesem Tag geschlossen bleiben muss. Der Grund: Ein „feiger Angriff“. Damals sei die Scheibenfront komplett zerstört worden. „Wir können von Glück reden, dass keine Gäste zum Zeitpunkt im Laden waren“, hieß es seinerzeit.

Das Schockierende: Der Angriff sollte nicht der letzte sein. Innerhalb von zehn Tagen haben es bislang Unbekannte erneut auf die Kneipe abgesehen. „Die neue Scheibenfront wurde wieder komplett zerbrochen. Unsere Nachbarschaft und das Team von Missin‘ Link sind fassungslos“, berichtet Nhu Thanh Nguyen bei Facebook.

Dortmunder Polizei kann DAS ausschließen

Zwei Angriffe, die Folgen haben. Die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Außerdem habe die Inhaberin Maßnahmen ergriffen, um ihre Lokalität zu schützen. „Wundert euch nicht, das ML ist jetzt ein Sicherheitstrakt inklusive Scheibenschutz und Videoüberwachung im Außenbereich“, teilt sie mit.


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Sie will sich schützen. Aufgeben ist für sie aber keine Option! „Wir werden uns den Angriffen nicht beugen“, macht sie deutlich. Unter den Gästen macht sich Betroffenheit breit. „Unfassbar“, kommentiert jemand. „Meine Lieblingskneipe – echt schlimm“, meint jemand anderes.

Was hinter den Angriffen steckt? Das ist noch nicht klar. Eine „politisch-motivierte Straftat im Bezug zum Rechtsextremismus“ sehe die Polizei aber nicht, wie sie gegenüber „Ruhr24.de“ erklärte.