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Bochum: Stadt plant Errichtung von Pocket-Parks – sie könnten das Zentrum nachhaltig verändern

Die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bochum

Die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Bochum

Sightseeing in Bochum? Wir haben im Video die fünf wichtigsten Sehenswürdigkeiten zusammengefasst.

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Bochum. Sie sind seit Corona nötiger denn je – und könnten bald neue „grüne Lungen“ von Bochum werden!

Corona hält Deutschland und Bochum noch immer im Würgegriff, der Dauer-Lockdown stresst und spannt die Nerven vieler aufs Äußerste. Gerade in diesen Zeiten, in denen man auch oft und gern Zerstreuung in der Natur sucht, sind Grünflächen und Parks beliebter denn je.

Das zumindest sieht die Politik in in Bochum so – und will deshalb im Zentrum von Bochum Pocket-Parks errichten!

Bochum: Stadt plant Errichtung von Pocket-Parks – sie könnten das Zentrum nachhaltig verändern

Die Bezirksvertretung Bochum-Mitte hat jetzt die Stadtverwaltung damit beauftragt, geeignete Flächen für die Mini-Parks zu suchen. DER WESTEN hat mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Schneider (50) über die Park-Pläne gesprochen.

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Das ist die Stadt Bochum:

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890
  • mit 365.587 Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die sechstgrößte Stadt in NRW
  • besitzt sechs Stadtbezirke
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Deutsches Bergbau-Museum, Kemnader See, Eisenbahnmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Eiskirch (SPD)

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Schneider: „Wir haben uns mit der Fraktion im vergangenen Jahr verschiedenste Projekte angesehen und sind begeistert, wie mit oft geringem Aufwand vorherige Brachflächen oder tote Winkel zu Anziehungspunkten werden. Eine solche Entwicklung wünschen wir uns auch für Bochum-Mitte.“

Bochum: SPD will Pocket-Parks als „Naherholung vor der Haustür“

Wichtig sei, dass jeder Bewohner im Zentrum eine Möglichkeit auf Naherholung vor der eigenen Haustür haben soll, die auch zu Fuß erreichbar ist. Der 50-Jährige weiter: „Wenn man sich Hotspots wie den Kemnader See ansieht, erkennt man, wie groß der Bedarf nach Grün ist. So kann man unnötige Mobilität vermeiden und auch die einzelnen Revierquartiere stärken.“

Gerade für Ältere, die nicht so mobil seien, aber auch für Familien mit Kindern soll es eine Möglichkeit geben, sich im Grünen aufzuhalten, ohne eine weite Strecke zurücklegen zu müssen.

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Bochum: Mini-Parks könnten schon im Herbst errichtet werden

Dass so ein Mini-Park nicht mit den klassischen Parks und Spielplätzen mithalten kann, ist klar. Das sei aber auch nicht das Ziel, so der SPD-Politiker zu DER WESTEN: „Woraus ein Mini-Park bestehen soll, hängt entscheidend von den Gegebenheiten vor Ort ab. In einigen Fällen reicht es sogar, eine kleine Fläche zu begrünen, mehrere Bäume zu pflanzen und Parkbänke mit Mülleimer anzubringen. Allein das würde schon zum Verweilen einladen und steht jedem Bezirk gut.“

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Läuft alles nach Plan, ist man im Herbst bereits soweit, dass man die ersten Mini-Parks errichten könnte. Der Kostenfaktor soll überschaubar bleiben, so Schneider: „Es kommt dann auf die tatsächliche Größe an. Ein Mini-Park würde aber ein Bruchteil von dem kosten, was große Parks mit Spielplätzen verschlingen, den Zeitfaktor mal außen vor gelassen.“

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Bleibt zu hoffen, dass der Plan durchgeht – damit Bochum ein kleines Stück grüner wird...