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Bochum: Druck auf Oberbürgermeister wächst – „Wir werden nicht aufgeben“

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In Bochum hat ein Verein der Stadt und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD) nun den Kampf angesagt!

Ein Förderverein aus dem Ortsteil Höntrop erhöht derzeit den Druck auf die Verwaltung in Bochum und erhält dabei von Seiten der Anwohner großen Zuspruch. Worum es dabei konkret geht, erfährst du hier.

Bochum: Höntroper Förderverein will „nicht aufgeben“

Stefan Wolf, dem Vorsitzenden des Fördervereins „Freundinnen und Freunde des Hallenfreibads Höntrop“, reichts! „Wir werden nicht aufgeben“, verkündete er kürzlich kämpferisch gegenüber dem WDR.

Bochum: Aufregung um Freibad!
In Bochum-Höntrop soll ein Frei- und Hallenbad dicht gemacht werden – zum Unmut der Anwohner. Foto: IMAGO / Hans Blossey

„Mit jetzt 7.000 Unterstützerinnen und Unterstützern hat unsere Petition zur Rettung des Hallen- und Freibades Höntrop ein neues Etappenziel erreicht, während die Verwaltung in Sachen Hallenbad-Neubau nicht voranzukommen scheint und unser Oberbürgermeister die Proteste gegen die Schließung der Freibäder in Höntrop und Langendreer leider nur auszusitzen versucht“, erklärte er vor laufender Kamera. Er machte damit seinem Ärger über das Verhalten von OB Thomas Eiskirch und der Bochumer Stadtverwaltung Luft.


Das ist die Stadt Bochum:

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890
  • mit rund 365.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2020) die sechstgrößte Stadt in NRW
  • besitzt sechs Stadtbezirke: Mitte, Wattenscheid, Nord, Ost, Süd und Südwest
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Deutsches Bergbau-Museum, Kemnader See, Eisenbahnmuseum
  • Oberbürgermeister ist seit 2015 Thomas Eiskirch (SPD)

Ursprünglich sei es das Ziel gewesen, 2.000 Unterschriften für die Petition zu sammeln. Doch das Ganze hätte sich schnell verselbstständigt. Nun blicke man schon auf 7.000 Unterstützer und ein Ende sei noch nicht in Sicht, berichtet „hallobo.de“. „Wir haben mit unseren Aktionen erst einen Bruchteil der Leute erreicht“, gibt sich der Fördervereinsvorsitzende optimistisch.

Bochum: Großes Unverständnis über Bäderschließung

Schon im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass das Freibad Langendreer dauerhaft geschlossen werden soll. Als Begründung hieß es damals, dass die Umsätze nicht zufriedenstellend gewesen sei und Corona dem Betrieb geschadet hätte (hier geht’s zum Artikel). Dem Hallen- und Freibad Höntrop soll das gleiche Schicksal zuteil werden.


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Der Förderverein aus Höntrop hat dafür kein Verständnis. Wie könne die Politik auf der einen Seite an einem Gebäude festhalten, obwohl sich dessen Kosten bereits weit vor Baubeginn verdreifacht hätten, während sie auf der anderen Seite nicht in der Lage sei, ein Freibad weiter zu betreiben? Diese Frage würden sich die Bochumer stellen.

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„Wir jedenfalls hören nicht auf, unsere konstruktive und inhaltliche Un-
terstützung anzubieten“, so der Vorsitzende des Fördervereins aus Bochum gegenüber „hallobo.de„. (lim)