Bochum: Junge (1) stirbt bei Mittagsschlaf in Kita – jetzt ist klar: Er erstickte an seinem Essen

Ungelöste Kriminalfälle - Annette L.

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Eine furchtbare Tragödie hat sich am 21. Juni in einer Kindertagesstätte in Bochum abgespielt. Nach einem Mittagsschlaf lag ein Junge (1) leblos im Schlafraum. Trotz einer erfolgreichen Wiederbelebung verstark das Kind am 24. Juni im Krankenhaus.

Nach einer Obduktion ist am Donnerstag, 30. Juni, klar: Der kleine Junge aus Bochum erstickte an Speiseresten.

Bochum: Drama in Kindertagesstätte! Junge (1) stirbt nach Mittagsschlaf

Am Dienstag, 21. Juni 2022, kam es in einer Kindertagesstätte an der Bergmannstraße in Bochum zu einem tragischen Unglück. Ein 18 Monate altes Kleinkind hatte, wie es jetzt heißt, während des Mittagsschlafes erhebliche Atemnot erlitten.Die Hintergründe des Dramas waren zunächst völlig unklar.

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Träger der Kita in Bochum ist der Evangelische Kirchenkreis, der den medizinischen Notfall am 21. Juni gegenüber der „WAZ“ bestätigte. Die Vertreterinnen und Vertreter des Trägers sind ebenso wie die Mitarbeitenden der Kita fassungslos und zutiefst betroffen über das tragische Unglück. Der Familie des Kindes gilt unser tiefstes Mitgefühl“, hieß es.

Im Raum steht nun auch die Frage, ob es eine Verletzung der Aufsichtspflicht während der Schlafenszeiten gab. Eine Mitarbeiterin der Kita wollte dazu auf Anfrage der „WAZ“ keine Stellung nehmen.

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Bochum: Einjähriger stirbt bei Mittagsschlaf – nach der Obduktion steht die genaue Todesursache fest

Obwohl die Kitabetreuung, die den kritischen Zustand des Jungen bemerkt hatte, sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet hatte, war das Kind letztlich nicht mehr zu retten. Wie die Polizei Bochum am Donnerstag mitteilt, ist das Kind an seinem Essen erstickt. „Eine am heutigen 30. Juni durchgeführte Obduktion ergab einen Erstickungstod durch Speisereste als Todesursache“, so der genaue Wortlaut.

Tragödien in Kitas in NRW: Im Sommer 2021 gab es zwei plötzliche Todesfälle

Der tragische Vorfall weckt Erinnerungen an den Todesfall in einer Kita in Gelsenkirchen. Dort verstarb im vergangenen Sommer ein zweijähriger Junge während der Mittagsruhe. Das Kind soll den Kopf durch ein Gitterbett gesteckt haben und dabei erstickt sein. Um 13.45 Uhr war der Junge damals leblos aufgefunden worden.

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Kurz darauf verstarb in Lemgo (NRW) ebenfalls ein Kind (5) in einer Kita. Hier ereignete sich das Unglück beim Spielen mit einem Fahrzeuganhänger. (mag)