Bochum: Mann gerät in Führerscheinkontrolle – dreistes Detail kommt ans Licht

Bei einer Polizeikontrolle in Bochum kam etwas Unglaubliches ans Licht. (Archiv- / Symbolfoto)
Bei einer Polizeikontrolle in Bochum kam etwas Unglaubliches ans Licht. (Archiv- / Symbolfoto)
Foto: IMAGO / Eibner

Führerscheinkontrollen sind sicher für niemanden angenehm. Schlimmer wird es jedoch, wenn man etwas zu verbergen hat – so wie ein Mann aus Essen, der in Bochum erwischt wurde!

Weil der Mann in Bochum ein Verkehrsschild missachtete, stoppte ihn die Polizei – mit noch viel weitreichenderen Folgen!

Bochum: Mann missachtet Richtungspfeil – dann findet die Polizei DAS heraus

Ein Vorfall, der sich bereits Mitte September ereignete, hat nun skurrile Details ans Licht gebracht. Ein Essener hatte vergangenen Monat bei einer Fahrt mit einem Firmenfahrzeug in der Bochumer Innenstadt einen Richtungspfeil missachtet. Blöd für ihn, dass ein Motorradpolizist das Ganze beobachtet hatte und den 48-jährigen „Verkehrssünder“ daraufhin stoppte.

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Einige Fakten über die Stadt Bochum:

  • erste urkundliche Erwähnung im Jahr 890
  • mit 365.587 Einwohnern (Stand: Dezember 2019) die sechstgrößte Stadt in NRW
  • besitzt sechs Stadtbezirke
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Deutsches Bergbau-Museum, Kemnader See, Eisenbahnmuseum
  • Oberbürgermeister ist Thomas Eiskirch (SPD)

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Der Essener konnte sich nicht ausweisen, gab jedoch seine – wie man heute sagen muss – vermeintlichen Daten an und versicherte dem Beamten, im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Nur wenige Tage später dann die Überraschung: Im Rahmen des Bußgeldverfahrens stellte sich heraus, dass sich der 48-Jährige als sein eigener Bruder ausgegeben hatte.

Bochum: Mann aus Essen gibt sich erst als sein eigener Bruder aus – dann als Toter

Das ließen die Behörden natürlich nicht auf sich sitzen und schickten den Motorradpolizisten, der kurz zuvor mit dem Mann zutun gehabt hatte, am 30. September zur Halteranschrift des Fahrzeugs. Dabei handelte es sich um ein Unternehmen in Bochum. Der Mann konnte dort angetroffen und zur Rede gestellt werden. Der 48-Jährige gestand seine Tat, beteuerte aber weiterhin, im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein.

Dann wurde es jedoch richtig skurril, denn als der Polizist sich die Kopie des Führerscheins in der Personalakte ansah, stellte er fest, dass zwar das Foto stimmte, Name und Geburtsdatum jedoch handschriftlich ergänzt worden waren. Auch das Ausstellungsdatum passte nicht zum Alter des Esseners. Die Überprüfung der Führerscheinnummer beim zuständigen Straßenverkehrsamt ergab, dass die verwendeten Daten zu einem Mann zu passen schienen, der bereits vor 23 Jahren gestorben war.

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Der 48-Jährige kassierte daraufhin eine Anzeige wegen Urkundenfälschung sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Obendrauf gab es noch eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen der Angabe eines falschen Namens. (alp)

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