Sebastian Vettel spricht vor dem Ungarn-GP Klartext – „Finde es peinlich“

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

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Sebastian Vettel ist nicht nur ein ausgezeichneter Formel 1-Fahrer, Sebastian Vettel ist auch ein Mann mit klarer Meinung. Er spricht aus, was er denkt.

Vor dem Rennen in Ungarn hat Sebastian Vettel jetzt ein deutliches Zeichen für die LGBTQ+-Gemeinde gesetzt und kritisiert Ungarns Regierungschef Viktor Orban scharf.

Sebastian Vettel attackiert Ungarns Regierung

Damit reagiert Sebastian Vettel auf ein Gesetz, das in Ungarn zuletzt von Orban beworben wurde. Es verbannt die LGBTQ+-Gemeinde quasi komplett aus der Öffentlichkeit.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Fahrversucheversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf jedoch verwehrt.
  • 2021 fährt er für Aston Martin (ehemals Racing Point).

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„Ich finde es peinlich für ein Land, das in der EU ist, solche Gesetze zu haben oder darüber abzustimmen“, kritisierte der 34-Jährige in einer Medienrunde vor dem Ungarn-GP. Vettel könne nicht verstehen, „warum es ihnen so schwerfällt“, und sagte weiter: „Jeder ist frei zu tun, was er will. Genau das ist der Punkt. Wir hatten in der Vergangenheit so viele Gelegenheiten, daraus zu lernen.“

Zusätzlich ließ sich Sebastian Vettel eine Protest-Aktion einfallen. Der vierfache Weltmeister trug weiße Sneaker mit einem Regenbogenmuster. „Damit will ich nur die Unterstützung für diejenigen ausdrücken, die davon betroffen sind“, erklärte Vettel.

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Auch Hamilton wird deutlich: „Inakzeptabel, feige und irreführend“

Ebenfalls herbe Kritik äußerte Weltmeister Lewis Hamilton. Bei Instagram wandte er sich an die Ungarn: „Ich will meine Unterstützung an alle aussprechen, die von den Anti-LGBTQ+-Gesetzen beeinträchtigt sind.“

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Es sei „inakzeptabel, feige und irreführend“, wenn die Machthaber ein solches Gesetz vorschlagen. „Jeder verdient die Freiheit, er selbst zu sein, unabhängig davon, wen jemand liebt oder wie jemand sich identifiziert“, betonte Hamilton.

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