Formel 1: Verstappen attackiert Mercedes – „Zeigt, wie sie wirklich sind“

Formel 1: Der Krach zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton geht in die nächste Runde.
Formel 1: Der Krach zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton geht in die nächste Runde.
Foto: dpa

Es ist DAS Thema in der Formel 1. Auch fast zwei Wochen nach dem Rennen in Silverstone/England dominiert der heftige Unfall von Max Verstappen noch immer die Schlagzeilen.

Vor dem anstehenden Formel 1-Rennen in Ungarn spricht der WM-Führende nun erstmals selbst über den Crash. Die Konkurrenz um Lewis Hamilton und Mercedes attackiert er mit deutlichen Worten.

Formel 1: So denkt Verstappen über das Rennen in Silverstone

Nein, verziehen hat Verstappen Hamilton dessen Manöver in der ersten Runde des Großen Preises von Großbritannien noch lange nicht. Nach dem Ausflug in den Reifenstapel und dem anschließenden Aufenthalt im Krankenhaus, zeigte sich der Niederländer auch auf der Fahrer-PK in Ungarn verstimmt.

Zwar verriet er, dass Hamilton ihn angerufen habe, doch geglättet sind die Wogen trotzdem nicht. Nicht nur, dass Hamilton seinen ersten Platz ausgelassen mit seiner Landesfahne feierte, auch die Reaktionen des gesamten Mercedes-Teams stießen ihm sauer auf.

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Formel 1-Zeitplan in Ungarn:

  • 1. Freies Training, Freitag 11.30 – 12.30 Uhr
  • 2. Freies Training, Freitag 15 – 16 Uhr
  • 3. Freies Training, Samstag 12 – 13 Uhr
  • Qualifying, Samstag 15 Uhr
  • Rennen, Samstag 15 Uhr

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„So feiert man keinen Sieg, schon gar nicht, wenn man ihn so errungen hat“, merkte der 22-Jährige frustriert an. „Das fand ich wirklich respektlos und zeigt, wie sie wirklich sind“, poltert der Red-Bull-Pilot.

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Er wolle nicht gerne so gesehen werden. Auch nicht, wenn er aus einer Drucksituation käme, wie Mercedes gerade eine durchmacht. „Wäre es andersherum, würde ich mich über so ein Manöver ärgern“, meint Verstappen zur Unfallsituation. „Ich würde mich definitiv nicht so feiern lassen.“

Formel 1: Verstappen äußert Kritik an Hamilton-Strafe

Auch die gegen Hamilton verhängte 10-Sekunden-Strafe ist ihm ein Dorn im Auge. Denn verhindern konnte sie den Sieg des Briten nicht. „Ich denke nicht, dass die Strafe korrekt war, denn im Grunde genommen schaltet man seinen Hauptkonkurrenten aus“, so Verstappen.

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Red Bull und Mercedes seien den anderen Teams meilenweit voraus. Unter normalen Bedingungen wäre man bis zu 50 Sekunden schneller. Die Hamilton-Strafe hätte also rein gar nichts bewirkt, erklärt er angefressen.

Auch deshalb hat Red Bull Protest angelegt. Am Donnerstag fand die Anhörung vor den Stewards statt. Ob sich nachträglich noch etwas ändert, wird sich zeigen. (mh)