Mick Schumacher und Nikita Mazepin: Noch mehr Zoff? Haas-Boss Steiner wird deutlich

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Er ist aktuell die größte deutsche Motorsport-Hoffnung: Mick Schumacher. Der Sohn des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters und Ferrari-Legende Michael Schumacher. Mick feiert 2021 sein Debüt in der Formel 1. Doch wie gelang ihm der Sprung in die Königsklasse? Wir blicken für dich auf seine bisherige Karriere.

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Immer wieder kommt es in der Formel 1 zu Reibereien. Bei Haas sogar teamintern. Hier geraten Nikita Mazepin und Mick Schumacher immer wieder aneinander.

Nun äußerte sich Haas Team-Chef Günther Steiner im exklusiven DER WESTEN-Interview zu seinen Raufbolden. Er ist für Nikita Mazepin und Mick Schumacher verantwortlich.

Mick Schumacher und Nikita Mazepin: Sind sie in Wahrheit beste Freunde?

Auslöser war ein Interview mit Nikita Mazepin. Dort sprach der Russe auch über seinen Teamkollegen. Mick sei sein bester Freund Paddock. In der Vergangenheit wirkte das oft anders. Auch Team-Chef Steiner wirkt nicht komplett überzeugt. „Das wüsste ich nicht, weil ich nicht weiß, wen er sonst noch als Freunde hat. Das ist schwer einzuschätzen. Wir hatten ja nach den ganzen Umständen, die wir hatten zwischen den Zweien, mehrere Meetings – immer mit beiden.“

Der Umgang, den beide miteinander pflegen, sei nicht immer perfekt, aber beide Seiten seien auch nicht verfahren. „Wie sie miteinander umgehen, ist nach dem Rennen in der Hitze des Gefechts vielleicht nicht immer perfekt, aber sonst kommen sie immer wieder auf einen akzeptablen Nenner. Solange die zwei Jungs sich respektieren, bin ich zufrieden. Sie müssen nicht die besten Freunde sein. Ich verlange von niemanden, wer sein Freund muss, das wäre auch komplett inkorrekt von mir.“

Team-Chef Steiner: „Was ich verlange, ist Respekt“

Dennoch hat Steiner klare Anforderungen und Erwartungen an seine Jungs. „Was ich verlange, ist Respekt gegenüber dem Teamkollegen und gegenüber dem Team, denn am Ende ist der Leidtragende immer das ganze Team.“ Das hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt.

Dennoch mag Steiner erneute Reibereien nicht ausschließen. „So blauäugig kann man nicht sein. Es wird immer wieder mal passieren. Es ist nur eben die Frage, wie oft es passiert – das muss man managen. Dass sie sich mal in die Haare kriegen, wird sicher mal passieren.“ Steiner hat auch eine Vermutung, woran das liegt: „Beide sind jung, beide wollen Erfolg haben, beide wollen Fortschritte in der Karriere machen – da passiert das einfach. Das werde ich nicht verhindern können.“

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Aktuell sei Steiner allerdings zufrieden. „Im Moment ist es akzeptabel, deswegen hoffe ich mal, dass sich die Sache ein bisschen beruhigt hat und wir für den Rest der Saison nicht so viele Zwischenfälle haben.“ Es bleibt abzuwarten, wann es in der Formel 1 das nächste Mal so richtig kracht.

Das ganze DERWESTEN-Interview mit Günther Steiner kannst du hier nachlesen >>> (fp)