Formel 1: Bitter für Schumacher! Haas verzichtet freiwillig auf Verbesserung – das ist der Grund

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Mick Schumacher: Wie ihm sein Weg in die Formel 1 gelang

Er ist aktuell die größte deutsche Motorsport-Hoffnung: Mick Schumacher. Der Sohn des siebenmaligen Formel 1-Weltmeisters und Ferrari-Legende Michael Schumacher. Mick feiert 2021 sein Debüt in der Formel 1. Doch wie gelang ihm der Sprung in die Königsklasse? Wir blicken für dich auf seine bisherige Karriere.

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Es ist die große Hoffnung, die Mick Schumacher für seine Debüt-Saison in der Formel 1 hat: Einmal mit dem Haas in die Punkte fahren. In der Türkei schaffte er es sogar auf Startplatz 14, war im Rennen dann aber chancenlos.

Nun enthüllt Haas-Boss Günther Steiner, dass der Formel 1-Rennstall die Möglichkeit auf ein Upgrade gehabt hätte – aus einem simplen Grund allerdings verzichtete.

Formel 1: Haas lehnt Ferrari-Upgrade ab

Ferrari hatte zunächst in Sotschi bei Charles Leclerc und dann in Istanbul bei Carlos Sainz einen neuen Motor verbaut. Allerdings ging es dabei nicht nur darum, abgenutzte Teile auszutauschen. Die neue Power Unit brachte ein Upgrade am Hybrid-System, von dem sich Ferrari im Endspurt der Saison einen Vorteil verspricht.

Als Kundenteam der Scuderia hätte auch Haas die Chance gehabt, an den verbesserten Motor zu gelangen. Im exklusiven Interview mit DER WESTEN verrät Teamchef Steiner nun, dass man diesen allerdings bewusst abgelehnt habe.

„Wir haben ‚Nein‘ zu dem Upgrade gesagt“, erklärt der Südtiroler. „Das Upgrade ist nicht sehr groß, sehr kostenintensiv“, begründet er die Entscheidung. Die Gefahr, dass man sich dadurch die Chance auf Punkte in dieser Saison endgültig verbaut, sieht er allerdings nicht.

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Die Konstrukteurswertung in der Formel 1:

  1. Mercedes, 433,5 Punkte
  2. Red Bull, 397,5 Punkte
  3. McLaren, 240 Punkte
  4. Ferrari, 232,5 Punkte
  5. Alpine, 104 Punkte
  6. AlphaTauri, 92 Punkte
  7. Aston Martin, 61 Punkte
  8. Williams, 23 Punkte
  9. Alfa Romeo, 7 Punkte
  10. Haas, 0 Punkte

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„Mit dem Leistungszuwachs würde sich unsere Position nicht ändern“, meint er mit Blick auf die Konkurrenzteams von Alfa Romeo und Williams. Alfa Romeo, wie Haas ein Ferrari-Kundenteam, hatte sich ebenfalls gegen das Upgrade entschieden.

Auch Alfa-Teamchef Fred Vasseur hatte das damit begründet, dass es zu kostspielig sei, den neuen Motor zu übernehmen und man außerdem eine Grid-Strafe einbüßen würde.

Schlägt 2022 die große Stunde von Haas?

Schumacher wird es auch für die restlichen Rennen schwer haben, seinen großen Traum von den Punkten zu erfüllen. 2022 so hofft man bei Haas, kann man in der Formel 1 aber wieder angreifen. „Was Ferrari jetzt gemacht hat, werden wir nächstes Jahr sicher übernehmen“, verkündet Steiner.

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Der Traditionsrennstall sei zuversichtlich, dass man zu den Motoren von Mercedes, Honda und Renault aufschließen könne.

Das ganze DERWESTEN-Interview mit Günther Steiner kannst du hier nachlesen >>> (mh)