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Formel 1: Nach Forderung von Sebastian Vettel – F1-Boss macht ihm deutliche Ansage

Sebastian Vettel: Das ist seine Karriere

In den vergangenen Jahren hat sich Sebastian Vettel in der Formel 1 zu einem wahren Chefkritiker entwickelt und sich immer wieder deutlich zu Themen geäußert.

Neben der Kritik hat der vierfache Weltmeister der Formel 1 auch einige Forderungen. Was hält F1-Boss Stefano Domenicali davon? Der hat dem Aston-Martin-Star jetzt eine deutliche Ansage gemacht.

Formel 1: Nach Forderung von Sebastian Vettel – Domenicali reagiert

Richtig zufrieden ist Vettel mit der aktuellen Entwicklung in der Formel 1 nicht. Der Motorsport muss grüner werden, fordert er – und das möglichst schnell. „Wir leben in einer Zeit, in der wir Innovationen und Möglichkeiten haben, um wohl auch F1 grün zu machen und dabei nichts von Spektakel, Geschwindigkeit, Herausforderung und Leidenschaft zu verlieren. Wir haben hier so viele schlaue Leute und Ingenieursleistung, dass wir Lösungen finden könnten“, erklärte Sebastian Vettel zuletzt in einem Interview mit „The Race“.

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Das ist Sebastian Vettel:

  • Geboren am 3. Juli 1987 in Heppenheim.
  • Vettels Heimkartbahn war der Erftlandring. Dort hatte zuvor schon Michael Schumacher seine ersten Fahrversucheversuche im Motorsport gemacht.
  • 2007 schaffte Vettel den Sprung in die Formel 1, wo er zunächst für BMW Sauber und Toro Rosso an den Start ging.
  • 2009 folgte sein Wechsel zu Red Bull. Dort feierte er von 2010 bis 2013 vier WM-Titel in Serie.
  • 2015 wechselte Vettel zu Ferrari. Mit der Scuderia blieb ihm der große Wurf jedoch verwehrt.
  • 2021 fährt er für Aston Martin (ehemals Racing Point).

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Die aktuellen Vorschriften seien zu komplex. Der Motor ist zwar supereffizient, aber nutzlos für die Straße. Die Technik ist nicht im Alltag umsetzbar – dafür ist sie schlichtweg zu aufwendig und teuer. Jetzt reagiert Stefano Domenicali gegenüber dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (RND) zu der ständigen Kritik des Heppenheimers. „Ich will das nicht als Kritik verstehen“, sagt der Geschäftsführer der Formel 1.

Und weiter: „Ich sehe das als positiven Anstoß von jemanden, der sich ernsthafte Gedanken um die Zukunft macht. Ich habe mit ihm darüber unzählige Male gesprochen. Für mich ist das konstruktive Kritik. Wenn jemand die Formel um des Kritisierens Willen kritisiert, ist mir das egal. Konstruktive Kritik nehme ich mir zu Herzen.“

Formel 1: „Wir müssen realistisch bleiben“

Vettel hatte zuletzt betont, dass ihm der Wandel „nicht schnell genug“ gehe. „Das Reglement ist fixiert bis wahrscheinlich 2025 inklusive das Motorenreglement wird nicht geändert. Bei Benzin bleibt es vorerst bei den fossilen Brennstoffen. Es wird zunächst nur einen Anteil von zehn Prozent geben an Biofuels oder Äthanol, das ist weder ausreichend noch zeitgemäß. Ich bleibe bei meiner Kritik“, sagte Vettel im Interview mit der „FAZ“.

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F1-Boss Domenicali reagiert darauf deutlich. „Wir müssen realistisch bleiben. Die Formel 1 lebt den Nachhaltigkeitsgedanken längst und gibt auch in Zukunft den richtigen Weg vor“, sagt er. „Wir haben seit 2014 die mit Abstand effizientesten Antriebseinheiten. Wir planen mit nachhaltigem Benzin, ein Schritt, der großen Einfluss auf die globale Mobilität und Automobilindustrie haben wird. Und gleichzeitig drängen wir die Promoter der Formel 1, die Rennen CO2-neutral zu veranstalten. Aber wenn Seb uns daran erinnert, noch mehr zu tun und noch besser zu werden, nehme ich das ernst.“

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