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Formel 1: Hülkenberg-Horror? Ausgerechnet sein Teamkollege spricht es aus

Endet die neue Formel-1-Saison für Nico Hülkenberg in einem Desaster? Die Äußerungen seines Kollegen machen wenig Hoffnung.

Formel 1: Nico Hülkenberg schaut böse drein.

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Erster Testtag – und schon sieht es aus deutscher Sicht richtig düster aus. Während Max Verstappen in der Formel 1 schon wieder alle staunen ließ (hier mehr zu den Hintergründen lesen), gurkte Nico Hülkenberg am Ende des Feldes herum. Haas steht vor einem schwierigen Jahr.

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Klar, die Testzeiten sind an sich erstmal nicht aussagekräftig. Die Teams der Formel 1 spulen ganz unterschiedliche Programme ab. Doch erste Stimmen aus dem Haas-Lager lassen vermuten, dass es richtig bitter werden könnte.

Formel 1: Hülkenberg darf am ersten Tag ran

Wie ein Großteil der anderen Teams entschied sich Haas dazu, am ersten Testtag beide Fahrer ins Auto steigen zu lassen. Während Kevin Magnussen in der ersten Session fahren durfte, konnte Hülkenberg im zweiten Durchgang erste Erfahrungen mit seinem neuen Dienstwagen machen. In der Zeitentabelle sah es aber bitter aus. Hülkenberg fand sich mit der langsamsten Bestzeit knapp hinter seinem Kollegen wieder.


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Jedoch setzte Haas nicht einmal auf schnelle Runden. Im Fokus standen die Long Runs. Denn im letzten Jahr hatte der US-Rennstall in der Formel 1 vor allem mit der Geschwindigkeit im Rennen und dem schnellen Abbauen der Reifen zu kämpfen.

An diesen Problemen hat man bei der Entwicklung des Autos vorrangig gearbeitet. Nun will man auf der Strecke ausgiebig testen, ob das erfolgreich war. „Das werden wir auch für den Rest des Tests so halten“, sagte Kevin Magnussen im Bezug auf die ausgiebigen Long Runs.

Haas wenig euphorisch

Bedeutet im Klartext: Schnelle Zeiten sind auch für Donnerstag und Freitag nicht zu erwarten. Dass der Wagen auf eine Runde im Qualifying schnell sein kann, weiß man – das hat nicht zuletzt Hülkenberg immer wieder bewiesen.

Und auch wenn sowohl der Deutsche als auch sein Teamkollege Fortschritte in der Entwicklung des Wagens sehen: Euphorie klingt anders. „Wir träumen dieses Jahr nicht so viel“, meint Magnussen beim „Motorsport Magazin“ ernüchternd. Man wisse um die Situation. „Wir sind da realistisch.“


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Und auch Hülkenberg ergänzte: „Es gibt viele Bereiche, in denen wir uns noch verbessern können und müssen, um wieder im Mittelfeld zu landen.“ Oder anders gesagt: Gelingt dieser Schritt nicht, sieht der Deutsche in der Formel 1 in diesem Jahr über 24 Rennen nur die Rücklichter der Konkurrenz.