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Formel 1: Ferrari-Trick geht voll in die Hose – Weltmeister lacht sich ins Fäustchen

Formel 1: Ferrari-Trick geht voll in die Hose – Weltmeister lacht sich ins Fäustchen

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u00a9 IMAGO/Michael Potts | IMAGO / Motorsport Images

Formel 1: Das sind alle Fahrer der Saison 2022

In der Formel-1-Saison 2022 gibt es vier neue Fahrerpaarungen. Es geht ein Rookie an den Start und zwei bekannte Gesichter kommen in die Königsklasse zurück. Wir zeigen Dir alle Fahrer der neuen Saison.

Als wäre der Belgien-GP der Formel 1 für Ferrari nicht ohnehin schon schlecht gelaufen, leistete sich Charles Leclerc zum Abschluss auch noch einen bitteren Fehler.

Großer Gewinner des misslungenen Ferrari-Tricks ist Ex-Formel 1-Weltmeister Fernando Alonso. Der Alpine-Pilot hatte nach dem Rennen in Belgien einiges zu lachen.

Formel 1: Ferrari blamiert sich – Alonso ist der Nutznießer

Während Max Verstappen wie von einem anderen Stern fuhr, hinkte Ferrari nur hinterher. Der Niederländer eilte von Startplatz 14 zu einem ungefährdeten Sieg. Leclerc, der einen Platz dahinter startete, landete am Ende nur auf Rang sechs.

Dabei hatte Leclerc zwei Runden vor Schluss noch den fünften Platz mit großem Vorsprung sicher. Für Ferrari war das allerdings zu wenig: Die Strategen beschlossen, mit Leclerc noch die schnellste Runde zu fahren.

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Belgien GP – Das Ergebnis

  1. Verstappen (Red Bull)
  2. Perez (Red Bull)
  3. Sainz (Ferrari)
  4. Russell (Mercedes)
  5. Alonso (Alpine)
  6. Leclerc (Ferrari)
  7. Ocon (Alpine)
  8. Vettel (Aston Martin)
  9. Gasly (Alpha Tauri)
  10. Albon (Williams)
  11. Stroll (Aston Martin)
  12. Norris (McLaren)
  13. Zhou (Alfa Romeo)
  14. Tsunoda (Alpha Tauri)
  15. Ricciardo (McLaren)
  16. Magnussen (Haas)
  17. Schumacher (Haas)
  18. Latifi (Williams)

OUT Hamilton (Mercedes)
OUT Bottas (Alfa Romeo)

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Deshalb kam der Monegasse zwei Runden vor Schluss an die Box und holte sich frische Reifen ab. Dass er dabei aber knapp hinter Alonso zurückfiel, hatte Ferrari nicht eingeplant. Den fünften Platz holte Leclerc zwar noch zurück, die schnellste Runde fuhr er aber nicht mehr.

Formel 1: Alonso lacht über Ferrari.
Formel 1: Alonso lacht über Ferrari.
Foto: IMAGO/Michael Potts | IMAGO / Motorsport Images

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Was eigentlich nur ein misslungener Trick war, wurde dann aber zu einem Desaster. Leclerc verlor seinen fünften Platz nachträglich doch noch an Alonso. Der Grund: Der Ferrari-Pilot war bei erlaubten 80 Stundenkilometern mit 81 km/h in der Boxengasse geblitzt worden. Leclerc kassierte eine Fünf-Sekunden-Strafe und fiel sogar noch auf Platz sechs zurück.

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Formel 1: Alonso verhöhnt Ferrari

Nutznießer der Ferrari-Panne war Fernando Alonso. Der zweifache Weltmeister lachte sich nach dem Rennen ins Fäustchen. „Ich war überrascht, aber Ferrari hat immer komische Strategien – das war eine davon“, verhöhnte Alonso die Scuderia.

„Es war vielleicht der spaßigste Moment, als ich Leclercs Strafe sah, weil ich eine Position gratis gewonnen haben. Das kam unerwartet“, erklärte der Spanier nach dem Rennen.