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Formel 1: Ohne Rücksicht auf eigene Verluste – Mercedes fordert radikalen Schritt

Auch bei Mercedes wird einem vor der kommenden Saison der Formel 1 schon Angst und Bange. Jetzt will man einen radikalen Schritt gehen.

Formel 1: Sorgenvolle Blicke bei Mercedes.
© imago images/HochZwei

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Noch sind es einige Wochen, bis die neue Saison in der Formel 1 beginnt. Doch das Rekordjahr wirft schon jetzt seine Schatten voraus. Gleich 24 Rennen sollen Stand jetzt absolviert werden. Eine heftige Belastung für alle Beteiligten.

Auch bei den Spitzenteams wie Mercedes sorgt das „Immer mehr“ von Rechteinhaber Liberty Media für Kopfschütteln. Der einstige Branchenprimus der Formel 1 fordert daher einen radikalen Schritt. Auch man selbst wäre davon betroffen.

Formel 1 ächzt gewaltig

In der abgelaufenen Saison waren es „nur“ 22 Rennen. Doch auch die reichten, um alle Beteiligten ächzen zu lassen. Klar, Bedingungen wie in Katar treiben die Fahrer an die Grenze des Erträglichen. Doch vor allem das Team hinter dem Team, also Mechaniker, Ingenieure und Co., leiden unter dem aufgeblähten Kalender.

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Rund um das letzte Formel-1-Rennen des Jahres in Abu Dhabi (hier mehr dazu lesen) häuften sich die Aussagen, dass das Limit erreicht sei. Mit 24 Rennen in beinahe der ganzen Welt sind die Reisestrapatzen so groß wie nie. Und genau dagegen will Mercedes vorgehen.

Technik-Chef mit Vorschlag

Konkret äußert sich der technische Direktor James Allison zu der Problematik. Gegenüber der „Motorsportweek“ schlägt er eine Teilnahme-Obergrenze für (fast) alle vor. Was er konkret vorhat?

„Das würde bedeuten, dass keine Person – außer den Fahrern – alle 24 Rennen bestreiten darf, sonndern dass es eine Obergrenze von vielleicht 20 Rennen festgelegt wird.“ Ein Mehr-Reiseverbot, um die Belastung zu verringern – klingt eigentlich logisch.

Formel 1: Herausforderung für die Teams

Einziges Problem: Die Formel 1 ist ein perfekt abgestimmtes Uhrwerk. Mit dieser Regel müssten in vier Rennen auch Teamchefs wie Toto Wolff oder Renningenuieure wie Peter Bonnington ersetzt werden.


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Doch genau darin sieht Allison auch einen Reiz. Jedes Team müsse sich Methoden einfallen lassen, um das zu kompensieren. „Das wird eine interessante Aufgabe sein“, sagt er. Bleibt abzuwarten, ob der Rest der Rennserie da mitziehen würde.