Formel 1-Star macht emotionales Geständnis: „Kann dir wirklich wehtun“

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

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In Russland brach der Anblick von Lando Norris vielen Formel 1-Fans das Herz. Den ersten Karrieresieg vor Augen wollte der McLaren-Pilot bei einsetzendem Regen nicht die Reifen wechseln. Kurze Zeit später rutschte er von der Strecke und alle Hoffnungen waren dahin.

Dementsprechend niedergeschlagen war Norris. In einem Fernsehinterview verriet der Formel 1-Pilot nun, dass er aber vor allem zu Beginn seiner Karriere mit mentalen Problemen zu kämpfen hatte.

Formel 1: Norris schildert Angstzustände

Dass er ein talentierter Fahrer ist, zeigt er seit seinem Debüt 2019 regelmäßig. Abseits der Strecke machte sich der 21-Jährige als Spaßvogel, der immer ein Lachen im Gesicht hat, einen Namen. Dass er mentale Probleme hatte, hätten wohl nur die wenigsten vermutet.

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Die Formel 1-Teams 2021:

  • Mercedes: Hamilton/Bottas
  • Red Bull: Verstappen/Perez
  • McLaren: Norris/Ricciardo
  • Ferrari: Sainz/Leclerc
  • Aston Martin: Vettel/Stroll
  • Alpine: Alonso/Ocon
  • Williams: Russell/Latifi
  • AlphaTauri: Gasly/Tsunoda
  • Alfa Romeo: Räikkönen/Giovinazzi
  • Haas: Schumacher/Mazepin

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In der TV-Show „This Morning” des britischen ITV-Netzwerkes schildert er nun, dass vieles Fassade war. „Ich glaube, dass die Leute am TV viele Dinge nicht bemerken, die ein Fahrer durchmacht“, beginnt er.

Besonders schwierig sei es für ihn gewesen, mit 19 in der Formel 1 zu starten und den Erwartungen gerecht zu werden. Viele Augen seien auf ihn gerichtet gewesen. „Mit all den Dingen umzugehen, hat bei mir seinen Tribut gefordert.“

Angst vor zu vielen Fehlern sei ein ständiger Begleiter gewesen. Seine Gedanken damals: „Wenn das schiefgeht und ich in der nächsten Session nicht performe: Was passiert dann?“, berichtet er über sein erstes Rennen in Melbourne, Australien.

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Mit einher seien auch Zukunftsängste gegangen. Die Furcht, sich nicht durchsetzen zu können und nach nur einem Jahr vor die Tür gesetzt zu werden, habe ihn beschäftigt. „Wenn ich ein schlechtes Wochenende hatte, war ich häufig deprimiert und habe gedacht, dass ich einfach nicht gut genug bin“, so Norris.

Formel 1: McLaren hilft seinem Fahrer

Hilfe habe er besonders von seinem Rennstall und der Wohltätigkeitsorganisation „Mind“ bekommen, die sich für mentale Gesundheit einsetzt. Die vielen Gespräche, die er geführt habe, seien gut für ihn gewesen. Jetzt, so Norris, „kann ich wieder alles genießen, was ich mache.“

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Auch deshalb hoffen seine Fans, dass Norris das Sotschi-Drama gut weggesteckt hat. Bereits vor einigen Tagen hatte er sich angriffslustig gezeigt und davon gesprochen, am Wochenende in der Türkei wieder vorne mitfahren zu wollen. (mh)