Formel 1: Team-Boss außer sich! Heftige Kritik gegen FIA

Max Verstappen: Sein Weg zum Top-Star in der Formel 1

Max Verstappen: Sein Weg zum Top-Star in der Formel 1

Red Bull-Pilot Max Verstappen ist der Shooting-Star der Formel 1. Der junge Niederländer ist in der Saison 2021 Titelkandidat und macht Lewis Hamilton das Leben schwer. Wie es dazu kam, zeigen wir dir hier im Video.

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In der Formel 1 gab es in den vergangenen Wochen einen Strafen-Wahnsinn! Die FIA warf nur so mit Bestrafungen um sich.

Auch kurz vor dem Großen Preis von Katar gab es zwei weitere Strafen. Max Verstappen (Red Bull) war im Qualifying noch auf Platz zwei, wurde aber zwei Stunden vor dem Formel-1-Rennen auf fünf Plätze strafversetzt. Red-Bull-Chef Helmut Marko zeigte sich vor dem Rennen wütend.

Formel 1: Team-Boss außer sich!

Rund eineinhalb Stunden vor dem Start zum Grand Prix von Katar 2021 gab es das Urteil: Die FIA-Rennkommissare haben entschieden, dass Verstappen in der Startaufstellung wegen Missachtung gelber Flaggen um fünf Positionen nach hinten muss.

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Endergebnis Katar-GP:

  1. Hamilton (Mercedes)
  2. Verstappen (Red Bull)
  3. Alonso (Alpine)
  4. Perez (Red Bull)
  5. Ocon (Alpine)
  6. Stroll (Aston Martin)
  7. Sainz (Ferrari)
  8. Leclerc (Ferrari)
  9. Norris (McLaren)
  10. Vettel (Aston Martin)
  11. Gasly (AlphaTauri)
  12. Ricciardo (McLaren)
  13. Tsunoda (AlphaTauri)
  14. Räikkönen (Alfa Romeo)
  15. Giovinazzi (Alfa Romeo)
  16. Schumacher (Haas)
  17. Russel (Williams)
  18. Mazepin (Haas)

DNF: Bottas (Mercedes), Latifi (Williams)

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Der Niederländer war am Samstag als Letzter auf die Strecke gefahren. Als er an Pierre Gaslys gestrandetem AlphaTauri bei Start und Ziel vorbeifuhr, zeigte der Timingscreen der FOM „Clear in Track Sector 20“ an – also keine Gefahr. Aber gleichzeitig wurden links neben der Strecke zwei gelbe Flaggen geschwenkt. Also ein Widerspruch.

>>> Formel 1: Fahrer drehen durch – was soll DIESER Irrsinn?

Doppelgelb bedeutet laut Artikel 7.1 in den Eventnotes von Rennleiter Michael Masi: Geschwindigkeit „signifikant“ reduzieren und notfalls anhalten können. Vor dem Rennen zeigte sich Helmut Marko sehr verärgert. Bei „DAZN“ bezeichnet der Österreicher die Strafe gegen Verstappen als „lächerlich“ und erklärt: „Die FIA kann kein vernünftiges Marshallsystem organisieren.“ Die eigene „Inkompetenz“ werde nun auf den Fahrern abgeladen.

Red Bull nach Strafe wütend: „Falsche Entscheidung“

Auch Teamchef Christian Horner bezog im Interview gegenüber „ServusTV“ eindeutig Stellung. „Es ist die falsche Entscheidung“, schimpfte der Brite. „Die Rennleitung hatte (digital) keine gelben Flaggen ausgegeben. Alle unsere Tools sagen, dass die Strecke sicher war und es nicht einmal einen rutschigen Untergrund gab. Max hat die gelbe Flagge nicht gesehen, Gasly war so weit neben der Strecke.“

Horner gibt dem Streckenposten die Schuld für die Konfusion. „Es ist enorm frustrierend, dass sie keine Kontrolle über ihre Marshalls haben und der schurkige Streckenposten schwang die gelbe Flagge.“

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Große Folgen hatte die Strafversetzung für Verstappen und Red Bull nicht. Obwohl der Niederländer vom 7. Platz gestartet ist, hatte er einen starken Start und kämpfte sich anschließend auf den zweiten Platz zurück. Am Ende war nur sein Rivale Hamilton schneller. Doch beim Katar-GP gab es eine große Überraschung. >>> Hier mehr dazu. (oa)