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Formel 1: Streit eskaliert – Jos Verstappen zieht nach Horner-Kritik Konsequenzen

Es droht eine schmutzige Schlammschlacht in der Formel 1 zu werden. Christian Horner vs. Jos Verstappen – es gibt erste Konsequenzen.

Der Streit in der Formel 1 droht zu eskalieren.
© IMAGO/NurPhoto/Michael Potts

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Jetzt wird es schmutzig. Streit ist in der Formel 1 keine Seltenheit. Um einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu bekommen, ist den Team fast jedes Mittel recht. Dass sich aber ein Rennstall selbst droht, zu zerlegen, ist dann doch etwas Neues.

Genau das passiert bei Red Bull gerade allerdings. Infolge der Anschuldigungen gegen Christian Horner – von denen ihn eine interne Ermittlung befreite – ist das Formel-1-Team in zwei Lager gespalten. Ausgerechnet der Vater von Max Verstappen facht den Streit nun immer weiter an. Vor dem nächsten Rennen zieht er drastische Konsequenzen.

Formel 1: Verstappen contra Horner

Auch wenn er bei Red Bull keine Position inne hat, ist Jos Verstappen bei jedem Rennen dabei. Klar, er will seinen Sohn siegen sehen. Während sich Sprössling Max bisher aus der ganzen Horner-Affäre rausgehalten hat, hafteten Jos schon länger Gerüchte an, in die Enthüllungen des angeblichen Fehlverhaltens Horners involviert gewesen zu sein.

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Er gehöre zu der Partei, die Horner loswerden wollen, war zu lesen. Und dann stellte sich Verstappen Sr. nach dem Auftaktsieg von Max in Bahrain plötzlich wirklich ganz offen gegen den Teamchef. „Das Team läuft Gefahr, zerrissen zu werden. Es kann so nicht weitergehen, es wird explodieren“, erklärte der ehemalige Formel-1-Fahrer gegenüber der „Daily Mail“.

Für ihn sei klar, dass Horner gehen müsse. Dieser versuche das Opfer zu spielen, „obwohl er derjenige ist, der die Probleme verursacht“, beteuerte Jos Verstappen, der damit die offene Eskalation suchte.

Entscheidung gefallen

Nach diesen Äußerungen dürfte klar sein, dass die Stimmung wirklich explodieren könnte, sollten sich die beiden Kontrahenten im Fahrerlager begegnen. Das wird vorerst allerdings nicht passieren, wie „ESPN“ berichtet.


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Quellen hätten dem Sender bestätigt, dass der Niederländer angesichts der Spannungen entschieden habe, beim kommenden Grand Prix in Saudi-Arabien nicht dabei zu sein! Eine direkte Konfrontation ist damit erstmal vom Tisch – die Spannungen aber noch lange nicht.

Formel 1: Druck für Verstappen

Aber noch eine Entwicklung geht dadurch weiter: Max Verstappen sitzt nun endgültig zwischen den Stühlen. Bisher hielt er sich aus allem raus, doch der Punkt dürfte kommen, an dem er sich zwischen Vater oder langjährigem Teamchef entscheiden muss. Laut „ESPN“ wachse dieses Gefühl teamintern schon länger. Es könnte den nächsten großen Knall auslösen.