Sebastian Vettel: Aston Martin denkt über DIESEN Plan nach – doch ein Detail verwundert

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Formel 1: Das sind alle Fahrer Teams der Saison 2021

Die Formel 1 Saison 2021 steht in den Startlöchern. Mick Schumacher, Sohn der deutschen Formel 1-Legende Michael Schumacher, gibt sein Debüt. Doch welche Piloten gehen außerdem an den Start? Wir stellen Dir alle Fahrer und Teams vor.

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Aston Martin, das Team von Sebastian Vettel, ist seit dieser Saison zurück in der Formel 1. Der Start lief durchwachsen, doch beim Traditionsrennstall denkt man jetzt langfristig.

Sebastian Vettel: Aston Martin plant Bau eines Windkanals

„Aktuell denken wir ernsthaft über den Bau eines Windkanals nach“, zitiert „Motorsport-total.com“ Aston Martin-Teamchef Otmar Szafnauer. Die Aussage verwundert ein wenig. Denn ab 2030 könnten Windkanäle in der Formel 1 verboten werden.

Lohnt sich angesichts dessen ein neuer Windkanal für Sebastian Vettel und Co. überhaupt noch? „Die Aerodynamik macht in unserem Sport noch immer einen großen Unterschied“, erklärt Szafnauer. Daher sei es auf jeden Fall ein Nachteil, keinen eigenen Windkanal zu haben. Bislang nutzt Aston Martin den Kanal von Mercedes in Brackley.

„Jetzt ist 2021. Sagen wir mal, dass unser neuer Windkanal Mitte 2023 läuft. Dann kann man ihn noch immer sieben, siebeneinhalb Jahre [...] benutzen. Das wäre es wert“, so der Aston Martin-Teamchef.

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Der aktuelle Stand in der Fahrerwertung:

  1. Max Verstappen, 105 Punkte
  2. Lewis Hamilton, 101 Punkte
  3. Lando Norris, 56 Punkte
  4. Valtteri Bottas, 47 Punkte
  5. Sergio Perez, 44 Punkte

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Zumal längst nicht feststeht, ob die Windkanäle 2030 komplett Geschichte sind. „Aktuell kann CFD den Windkanal nicht ersetzten“, stellt er klar. Die CFD-Simulationen am Computer seien bisher lediglich für „simple“ Dinge geeignet, erklärt Szafnauer.

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Die Technik kann sich bis dahin noch ändern und die Teams könnten durch die Abschaffung bares Geld sparen. „Es kostet gar nicht so viel, einen Windkanal zu betreiben. Es geht nur um die Elektrizität und die Wartung hin und wieder“, so Szafnauer.

Vor allem die Herstellung der Windkanäle sei kostenintensiv. Zugleich würde so das Problem entstehen, dass Teile dann direkt auf der Strecke getestet werden müssten. „Dann bringt man sie zum ersten Mal ans Auto, und sie sind nicht gut, und dann wirft man diese Teile sofort wieder weg“, warnt Szafnauer bei „Motorsport-total.com“.

Hier dürfte also das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. (ms)