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Toni Kroos: Nach Interview-Ausraster – Real-Star schimpft weiter gegen ZDF-Reporter! „Mir scheißegal“

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Eigentlich sollte am Samstagabend (28. Mai) der Champions-League-Erfolg von Real Madrid im Fokus stehen, doch das Gesprächsthema Nummer eins war Toni Kroos.

Der Real-Star rastete nach dem Sieg im ZDF-Interview mit Reporter Nils Kaben aus. Jetzt legte Toni Kroos in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ nach.

Toni Kroos wütet nach ZDF-Ausraster

Was war passiert? Der ehemalige Nationalspieler feierte gerade den Champions-League-Sieg mit Real Madrid und wurde nach dem Spiel von ZDF-Reporter Kaben gefragt, ob es überraschend gewesen sei, dass die Königlichen im Finale so unter Druck geraten waren. Kroos war mit der Frage und dem derart negativen Unterton gar nicht einverstanden und beendete das Interview vorzeitig.

„Du hattest 90 Minuten, dir vernünftige Fragen zu überlegen, und dann stellst du mir zwei so Scheißfragen“, fuhr der Weltmeister von 2014 den Reporter an, bevor er ihn mit einem „ganz schlimm, ganz schlimm“ stehen ließ (Hier mehr dazu).

Der 1:0-Finalerfolg von Real Madrid wurde Nebensache, Kroos stand plötzlich im Kreuzfeuer der Diskussionen. Der Real-Star selbst sieht nach dem Abbruch des Interviews nichts Falsches. „Ich habe mich auch nur in dem Moment geärgert, habe mich auch mehr über ihn selbst geärgert. Aber direkt so dieses ‚Ja, ich will hören, dass ihr unverdient gewonnen habt.‘ Das ist mir scheißegal im Finale, das musst du gewinnen, das Finale“, sagte der Mittelfeldstratege von Real Madrid in der neuen Folge des gemeinsamen Podcasts „Einfach mal Luppen“ mit seinem Bruder Felix, die um Mitternacht erscheint.

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Toni Kroos hätte lieber andere Frage gehabt

Der Mittelfeldstar erklärt auch, welche Frage Kaben eher hätte stellen können: „Wie hast du das Spiel an sich gesehen? Da hätte ich nicht gesagt, wir haben sie an die Wand gespielt. Ich bin der Erste, der sagt, es ist ausgeglichen, vielleicht sogar ein paar mehr Chancen Liverpool. Aber wir haben es halt gewonnen, wie die letzten K.o.-Spiele auch. Da hätte er seine Antwort schon bekommen“, so Kroos weiter.

Auch der ZDF-Reporter meldete sich zu Wort und räumte ein, die Frage hätte „ganz klar“ besser hätte formuliert werden können. „Kroos hätte die Frage auch als Vorlage dafür nutzen können, darauf hinzuweisen, dass Real sich schon durch den ganzen Wettbewerb immer in schwierigen Situationen gerettet hatte“, sagte Kaben dem „Spiegel“.

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Nachhaltig gestört ist das Verhältnis zwischen Kaben und Kroos aber wohl nicht. „Ich glaube, dass Toni Kroos und ich drei Sätze darüber wechseln werden, wenn wir uns das nächste Mal begegnen. Und dann ist auch wieder gut“, sagte der ZDF-Reporter. Auch Kroos ließ durchblicken, dass er nicht nachtragend sei. (oa)