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Schalke – Kaiserslautern: Choreo-Verbot! Nordkurve schäumt vor Wut – „Beispiellose Schikane“

Für die S04-Fans startet die Saison mit einem Schlag ins Gesicht. Vor Schalke – Kaiserslautern wurde eine geplante Choreo verboten.

© IMAGO/Sven Simon

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Das erste Heimspiel – darauf haben alle S04-Fans seit Wochen hin gefiebert. Doch für die Fanszene des FC Schalke 04 startet die Saison mit einem Schlag ins Gesicht. Eine geplante Choreo zum Heimspiel gegen Kaiserslautern wurde verboten.

In einem Flyer, der in der Nordkurve verteilt wurde, machen die S04-Fans ihrem Ärger Luft. Und sie greifen Polizei und Feuerwehr mit drastischen Worten an.

FC Schalke 04: Choreo-Ärger in der Nordkurve

Die „Ultras Gelsenkirchen“ sind nicht nur die Stimmungsmacher in der Schalke-Kurve. Immer wieder zaubern sie auch beeindruckende Choreografien aus dem Hut. Eine solche war auch für den Heim-Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern (Samstag, 20.30 Uhr) geplant. Doch daraus wird nichts.

„Gerne hätten wir dem heutigen Spiel direkt zu Saisonbeginn einen würdigen Rahmen gegeben und das erste Heimspiel mit einer Choreo eingeläutet“, erklärt UGE in einem Flyer. „Trotz aller Vorbereitungen und Bemühungen im Vorfeld wird es dazu leider nicht kommen, denn die Sicherheitsbehörden machen uns einen Strich durch die Rechnung, Ihre Begründung ist für uns dabei weder tragbar noch nachvollziehbar.“

Polizei und Feuerwehr verbieten Choreo

Polizei und Feuerwehr, so geht aus dem Brandbrief hervor, verweigerten der Choreo die Genehmigung. Der Grund: Die Fenster der Leitstellen würden zugehängt und würden die Sicht auf den Innenraum verwehren. Das war bei den bisherigen Choreos auch so – diesmal aber reicht das Argument den Sicherheitsbehörden, dem Fan-Plan einen Riegel vorzuschieben.

Das gefällt der Fanszene gar nicht. Mehr noch: Sie schäumt regelrecht vor Wut. „Diese irrsinnige Begründung bringt das Fass für uns endgültig zum Überlaufen. Wir sehen darin eine beispiellose Schikane seitens der Gelsenkirchener Polizei und Feuerwehr“, poltern sie im Flyer, nennen die Antwort der Behörden „überraschend, inakzeptabel und unzumutbar“.

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Und weiter: „In einem modernen Stadion wie unserem, mit all seinen technischen Möglichkeiten, darunter unzählige hochauflösende Kameras, kann diese Argumentation nur als willkürlich und vorgeschoben verstanden werden. Die Leitstellen sind seit Jahren am selben Standort und trotzdem haben wir in der Vergangenheit zahlreiche Choreografien über die gesamte Kurve oder sogar im gesamten Stadion durchgeführt.“


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