Mesut Özil: Nach DFB-Bruch – Ex-S04-Star kündigt Gespräch an

Es war ein unschönes Ende zwischen dem DFB und Mesut Özil.
Es war ein unschönes Ende zwischen dem DFB und Mesut Özil.
Foto: IMAGO / Sven Simon

Es war ein unschönes Ende zwischen Mesut Özil und dem DFB. Nach der unrühmlichen WM 2018 verabschiedete sich der Ex-S04-Star aus der Nationalmannschaft.

Jetzt gut drei Jahre später hat Mesut Özil dem einstigen Bundestrainer Joachim Löw ein Treffen angeboten.

Mesut Özil kündigt Gespräch an

Aktuell befindet sich der ehemalige Nationalspieler in Deutschland, denn mit Fenerbahce Istanbul tritt er am Donnerstag in der Euro League gegen Eintracht Frankfurt an.

Ein persönliches Treffen am Rande der Partie sei „wegen der Corona-Situation leider noch nicht möglich“, sagte Özil gegenüber dem „Sport-Informations-Dienst“ (SID). „Aber Jogi kennt sich ja auch in Istanbul bestens aus und ist jederzeit zu einem Fenerbahce-Heimspiel eingeladen.“

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Das ist Mesut Özil

  • Geboren am 15. Oktober 1988 in Gelsenkirchen
  • 2005 wechselte er von RW Essen in die Jugend von Schalke 04
  • Schalker verließ er 2008 für 5 Mio Euro in Richtung Bremen
  • 2010 schlug Real Madrid für 18 Mio zu, ehe er 2013 für 47 Mio zu Arsenal ging
  • 2018 trat er wegen Kritik an einem Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan aus der Nationalmannschaft zurück
  • Im Januar 2021 wechselte er von London zu Fenerbahce Istanbul

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Auch Löw hat das bereits Ende Juli auf seiner Verabschiedung angedeutet. Löw und Özil feierten 2014 gemeinsam in Brasilien die Weltmeisterschaft. Nach der WM 2018 verabschiedete sich Özil aufgrund rassistischer Anfeindungen wegen des Fotos mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Mesut Özil: Treffen mit Löw soll stattfinden

Zwischen Özil und Löw sollte bereits ein Treffen in London stattfinden, wo der Ex-S04-Profi für den FC Arsenal auflief. Doch daraus wurde nichts.

„Es wird die Zeit kommen, wo wir uns miteinander wieder unterhalten und uns wieder treffen werden. Irgendwann wird der Tag kommen“, sagte Löw nach seinem Abschied vom Bundestrainer-Amt im Sommer.

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Nach SID-Informationen sucht das Umfeld der beiden bereits nach einem geeigneten Termin. Eine wirkliche Aussprache, so heißt es, sei jedoch nicht notwendig – Özils Groll galt damals weniger Löw als dem Verband. (oa)