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FC Schalke 04: Skrzybski blickt auf bittere S04-Zeit zurück – „Immer schmerzhaft“

Seine Zeit beim FC Schalke 04 war nicht so erfolgreich, wie erhofft: Steven Skrzybski. Der Stürmer blickt im Interview zurück.

u00a9 IMAGO / Nordphoto

FC Schalke 04: Der lange und steinige Weg zurück nach oben

2021 war ein einschneidendes Jahr für Schalke 04. Der beispiellose finanzielle Niedergang der Vorjahre gipfelte im Horror-Abstieg. Rouven Schröder und Dimitrios Grammozis übernahmen die Mammutaufgabe, aus dem Scherbenhaufen einen Aufsteiger zu formen.

25 Spiele, elf Tore und sechs Vorlagen: Es ist eine beeindruckende Statistik von Steven Skrzybski, der in dieser Saison bei Holstein Kiel immer mehr aufblüht. Das, was er beim Zweitligisten aktuell zeigt, hat man sich auch beim FC Schalke 04 gewünscht.

Doch die Zeit bei seinem Lieblingsverein FC Schalke 04 war nicht einfach für Skrzybski. Im Interview mit DER WESTEN blickt der Stürmer auf die Abstiegssaison und das bittere Ende zurück.

FC Schalke 04: Skrzybski blickt zurück

Zur Saison 2018/19 verpflichtete der FC Schalke 04 den damaligen Torjäger von Union Berlin für etwas mehr als drei Millionen Euro. Obwohl er von einem damaligen Zweitligisten kam, waren die Erwartungen bei den Knappen – wie sie auch bei fast allen Neuzugängen immer sind – groß. Doch der Stürmer hatte keinen einfachen Start. Vom Verletzungspech verfolgt, konnte er nie richtig Fuß fassen.

Eine Saison später kam er unter Trainer David Wagner nicht mehr zum Einsatz und wurde an Fortuna Düsseldorf verliehen. Elf Einsätze hatte er dort und erzielte ein Tor. Zurück auf Schalke musste er die Abstiegssaison miterleben. Anfang 2021 zog er sich auch noch eine Bänderverletzung zu und konnte mehr als drei Monate nicht am Spielbetrieb teilnehmen. Als er am 32. Spieltag zurückkehrte, war der Abstieg längst besiegelt.

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„Es ist immer schmerzhaft, wenn man selbst verletzt ist und nicht helfen kann. Das ist mit das Schlimmste, was ein Sportler erleben kann“, blickt Skrzybski auf diese Zeit im DERWESTEN-Interview zurück. Und weiter: „Das Gefühl, der Mannschaft nicht helfen zu können, muss ich sicherlich nicht beschreiben. Da weiß jeder selbst, wie schlimm das ist. In dem Fall war das natürlich besonders speziell, weil jeder weiß, was mir Schalke bedeutet.“

Neuanfang bei Holstein Kiel

Für die zweite Liga plante der FC Schalke 04 nicht mehr mit Skrzybski. Dabei wäre der Angreifer gerne geblieben. „Ich hätte es mir natürlich zugetraut, den Wiederaufbau mitzugestalten, denn ich bin überzeugt, dass ich der Mannschaft mit meinen Qualitäten hätte helfen können“, so der 30-Jährige, der anschließend zu Holstein Kiel wechselte.

Nach drei Jahren bei S04 wechselte Skrzybski zu Holstein Kiel. Foto: IMAGO / KBS-Picture

Während in Gelsenkirchen die vielen Verletzungen eine womöglich erfolgreiche Karriere verhinderten, ist er bei den Kielern in der aktuellen Saison fast komplett verletzungsfrei geblieben. „Was mir und meiner Leistung natürlich sehr gutgetan hat“, freut sich Skrzybski.


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Mit elf Toren und sechs Vorlagen hat er einen enormen Anteil daran, dass die „Störche“ im sicheren Mittelfeld sind und den Klassenerhalt schon bald sicher machen können. „Ich merke einfach den Rückhalt der Mannschaft und genieße es. Das ist auch der Grund, warum ich dem Team so helfen kann. Diesen Weg will ich auch so weitergehen.“

Das ganze Interview mit Steven Skrzybski gibt es am Montag (27. März) auf derwesten.de