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FC Schalke 04: Böse Erinnerungen zerfressen Fans – S04-Profis haben jetzt die ganz große Chance

Vor dem Duell gegen Karlsruhe werden beim FC Schalke 04 ganz schlimme Erinnerungen wach. Hat sich überhaupt was verändert?

An dieses Spiel erinnert sich der FC Schalke 04 nicht gern zurück.
u00a9 IMAGO/Beautiful Sports/Jan Huebner

Karel Geraerts: Das ist die Karriere des Schalke-Trainers

Karel Geraerts übernimmt das Cheftrainer-Amt beim FC Schalke 04. In diesem Video stellen wir dir die bisherige Karriere des Belgiers vor.

Am Ostersonntag trifft der FC Schalke 04 auf den Karlsruher SC. Schalke gegen Karlsruhe – da war doch was? In der Hinrunde erlebten die Knappen beim Gastspiel im Wildparkstadion eine regelrechte Schmach. 0:3 ging man baden.

+++ Bald wieder Champions League auf Schalke? S04 wendet sich an seine Fans +++

An diesem Tag wollte für den FC Schalke 04 einfach gar nichts funktionieren. Neben dem enttäuschenden Ergebnis hatte die Begegnung aber noch einige Geschichten mehr zu erzählen. Während die Fans noch immer mit fürchterlichen Erinnerungen zurückdenken, haben die Profis ein halbes Jahr später die Chance, alles wieder gut zu machen.

FC Schalke 04: Missglücktes Trainer-Debüt

Warum die Partie unter all den Enttäuschungen dieser Saison vielleicht die brutalste war, lässt sich leicht beantworten. Das Hinspiel gegen den KSC war das S04-Debüt für Karel Geraerts. Kurz zuvor war der Belgier als Nachfolger von Thomas Reis präsentiert worden. Wegen einer Länderspielpause hatte Geraerts gleich zwei Wochen Zeit, sich mit seinen damals neuen Spielern auf die Begegnung vorzubereiten.

+++ Irres Gerücht! Bahnt sich ein Trainer-Beben an? +++

Dementsprechend groß waren die Erwartungen der Fans. Sie erhofften sich ein anderes Gesicht der bis dahin strauchelnden Elf. Doch es kam ganz anders – noch schlimmer. Karlsruhe nahm den FC Schalke 04 gerade im ersten Durchgang völlig auseinander, führte zur Pause schon 2:0.

Geraerts hatte schon nach einer Halbzeit die Faxen dicke, wechselte drei Mal zur Pause. Besser wurde das Spiel nur bedingt. Irgendwann verloren auch die Ultras die Geduld, stellten den Support ein. Ein Eigentor von Henning Matriciani zum Endergebnis war der traurige Schlusspunkt.

Hat sich was geändert?

Kein Wunder, dass wirklich niemand auf Schalke freiwillig an dieses Spiel zurückdenkt. Umso größer ist aber auch die Last auf den Schultern der Spieler an diesem Wochenende. Damals waren Geraerts und seine Ideen neu, der Trainer hatte sein Stammpersonal noch nicht gefunden.


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All das ist nun sechs Monate her. Der FC Schalke 04 steckt zwar immer noch im Abstiegssumpf, doch jetzt wäre der ideale Zeitpunkt, um zu zeigen, dass es doch vorwärts gegangen ist, dass man gerade aus diesem katastrophalen Hinspiel Lehren gezogen hat.