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FC Schalke 04: Horror-Debüt! Geraerts mit vernichtender Analyse für S04-Stars

Der FC Schalke 04 verliert auch gegen den Karlsruher SC. Nach der Niederlage gibt es eine vernichtende Analyse von Geraerts.

FC Schalke 04
u00a9 IMAGO/Jan Huebner

Karel Geraerts: Das ist die Karriere des Schalke-Trainers

Karel Geraerts übernimmt das Cheftrainer-Amt beim FC Schalke 04. In diesem Video stellen wir dir die bisherige Karriere des Belgiers vor.

Das hat sich Karel Geraerts, nachdem er vor rund zwei Wochen beim FC Schalke 04 unterschrieben hat, sicherlich ganz anders vorgestellt. Der Neu-Coach der Königsblauen musste bei seiner Premiere mit ansehen, wie seine Mannschaft gegen den Karlsruher SC sang- und klanglos mit 0:3 untergeht.

Die Stimmung beim FC Schalke 04 ist dementsprechend nicht gut. Schon vor Spielende haben Teile der Ultras das Stadion verlassen. Nach der Partie gab es von Geraerts auch noch deutliche Kritik an die S04-Stars.

FC Schalke 04: Debüt geht in die Hose

Mit einem neuen Trainer läuft es meistens besser. Neuer Schwung, neue Startelf. Die Hoffnung war auch beim FC Schalke 04 da, dass jetzt die Trendwende eingeleitet wird. Stattdessen gab es aber eine heftige 0:3-Pleite beim Karlsruher SC. Königsblau kam überhaupt nicht ins Spiel, der KSC spielte Katz und Maus mit den Gästen.


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Dass es dann auch irgendwann den Fans zu viel wird, zeigte sich nach dem zweiten Gegentreffer. Die Fahnen wurden eingerollt, der Support eingestellt. Nachdem die Partie entschieden war, verließen sogar einige Anhänger das Stadion. Am Ende haben die, die geblieben sind, in der Kurve noch eine deutliche Ansage an die Mannschaft gemacht.

Nach dem Spiel äußerte sich Geraerts zum desaströsen Debüt. „Die erste Halbzeit war gar nicht gut. Wir haben nicht die ersten, nicht die zweiten Bälle gewonnen. Das war auch nicht gut, dass wir die direkten Duelle nicht gewonnen haben. Es fehlte an Intensität und Leidenschaft“, sagte der verärgerte S04-Coach. Der Belgier beklagte zudem, dass schon die einfachsten Dinge nicht geklappt haben.

Geraerts kann wütende S04-Fans verstehen

Es war aber nicht alles schlecht, wie Geraerts erklärt. Der Cheftrainer spricht dabei einige gute Momente an – wie etwa die Riesenchance von Bryan Lasme in der 1. Halbzeit, der allerdings kläglich scheiterte. „Der Ausgleich wäre zwar nicht verdient gewesen, aber es hätte gut getan. Karlsruhe hat das aber auch einfach zu gut gemacht“, so Geraerts. Auch die ersten 20 bis 25 Minuten der zweiten Halbzeit haben ihm besser gefallen, als noch die Leistung davor.

Dass die S04-Fans im Stadion den Support einstellten, ist für Geraerts verständlich. „Ich kann sie zu hundert Prozent verstehen. Es (Schalke, Anm. d. Red.) ist ihr Leben und es muss auch unser Leben sein. Wir müssen jetzt hart arbeiten, um in die Spur zu finden und Spiele zu gewinnen. Aber vor allem müssen wir besser spielen als heute“, sagt der belgische Chefcoach.


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Das sollte am besten schleunigst passieren. Mit fünf Punkten aus zehn Spielen belegt S04 aktuell den Relegationsplatz. Statt Aufstiegskampf muss der Revierklub schauen, dass es nicht noch tiefer in der Tabelle runtergeht.