FC Schalke 04: Grammozis-Plan – so will er das größte S04-Problem lösen

Schalke und das Warten auf die Deutsche Meisterschaft

Schalke und das Warten auf die Deutsche Meisterschaft

Seit 1958 warten die königsblauen Fans sehnsüchtig auf die nächste Deutsche Meisterschaft. Wird Schalke demnächst vom Fenster-Fluch befreit?

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Seit vier Spielen warten die Fans des FC Schalke 04 wieder auf ein Erfolgserlebnis ihrer Mannschaft. Gegen Werder Bremen (1:1) verpassten die Königsblauen in allerletzter Sekunde aufgrund einer Fehlentscheidung den Befreiungsschlag.

Ein Problem, das vor allem in den vergangenen Partien deutlich zu erkennen war, waren die fehlenden Spielideen in der Offensive. Dieses Problem ist Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis jetzt angegangen.

FC Schalke 04: So will Grammozis das größte S04-Problem lösen

23 Tore erzielte der FC Schalke 04 in der aktuellen Saison nach 14 Pflichtspielen in der 2. Bundesliga. Unter den besten sieben Mannschaften der Liga stellen die Königsblauen den zweitschwächsten Sturm dar. Viele der Treffer fallen zudem über Standardsituationen und gefährlichen Hereingaben. Tore aus dem Spiel heraus sind Seltenheitswert.

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Die nächsten Gegner des FC Schalke 04:

  • 27.11: SV Sandhausen (13.30 Uhr/Heim)
  • 04.12: FC St. Pauli (20.30 Uhr/Auswärts)
  • 10.12: 1. FC Nürnberg (18.30 Uhr/H)
  • 18.12: Hamburger SV (20.30 Uhr/A)

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Auch viele Fans der Königsblauen haben dieses Problem bemerkt und sind vor der Partie gegen Werder Bremen regelrecht ausgerastet, als sie sahen, dass Rodrigo Zalazar, der in den vergangenen Spielen zu den besten Schalkern gehörte, wieder einmal auf der Bank hockte. Aber auch mit Zalazar tut sich die Schalker Mannschaft schwer, richtige Chancen herauszuspielen. Im Training setzte Dimitrios Grammozis jetzt an dieses Problem an.

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„Wir müssen, was die Positionierung angeht, noch geduldiger sein. Wir wollen häufig in Ballnähe etwas kreieren. Das ist oft auch gut, aber wenn wir Simon Terodde oder Marius Bülter in der nächsten Ebene anspielen, sind diese Spieler zu weit weg“, sagte Grammozis auf der Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Sandhausen-Spiel.

Schalke-Coach Grammozis: „System ist nicht das Problem“

Der 43-Jährige fügte hinzu: „Wir sind dann auch etwas zu groß, was das Spiel mit dem Ball angeht. Da würde ich mir auch eine gewisse Nähe der Mittelfeldspieler wünschen, dass schneller der Anschluss passiert, damit wir im letzten Drittel mehr Leute haben.“

Deshalb wurde unter der Woche vor allem im Training auf die Positionierung geachtet. Im 11-gegen1-Trainingsspiel unterbrach Grammozis oft, um den Spielern offensive Passwege zu zeigen. Auf eine mögliche Systemänderung angesprochen, antwortete Grammozis: „Ich finde nicht, dass das System das Problem ist.“

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Defensiv stehen die Königsblauen oftmals stabil und lassen wenig Chancen zu. Dass es in der Offensive auch gut laufen kann, „haben wir oft gezeigt, dass wir es besser können“, so Grammozis. Jetzt gilt es am Samstag (27. November) diese auch im Heimspiel gegen den SV Sandhausen zu zeigen. Ansonsten könnten auf den Coach ungemütliche Tage zu kommen. (oa)

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