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FC Schalke 04: Ex-Flop meldet sich mit Abrechnung zu Wort – „Komplett andere Welt“

Ker, war dat schön - Schalkes letzte Meisterschaft in 13 Bildern

Am 18. Mai 1958 feierte Schalke nach einem 3:0 gegen den Hamburger SV seine letzte Deutsche Meisterschaft.

Unter großem Jubel wurde er beim FC Schalke 04 vorgestellt, doch schnell begann ein tiefer Fall. Während die Knappen um den Aufstieg rangen, sah er die meiste Zeit von der Bank oder Tribüne aus zu.

Nach nur einem Jahr trennten sich beide Seiten wieder. Fans des FC Schalke 04 können bereits erahnen, um wen es geht: Reinhold Ranftl. Der Österreicher meldet sich erstmals nach seiner S04-Trennung zu Wort.

FC Schalke 04: Ranftl reflektiert über S04-Zeit

Lediglich 15 Einsätze absolvierte Ranftl in der zweiten Liga, meist als Ein- oder Auswechselspieler. Weder er noch die Knappen sahen einen Ausweg. Der 30-Jährige wechselte daher auf Leihbasis zu Austria Wien. Dort blüht er wieder auf, absolvierte bisher jede Spielminute und steuerte zwei Treffer bei.

Doch warum konnte er diese Leistungen auf Schalke nicht liefern? Dazu hat sich Ranftl nun gegenüber dem „Kicker“ geäußert. Dort sagt er, dass die Erwartungshaltung an ihn zunächst riesig waren – sowohl von den Fans als auch von sich selbst.

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Ranftl äußert Selbstkritik

Er sei nach seiner Ankunft sehr beliebt gewesen, so Ranftl. In der Vorbereitung habe er es auch noch gut gemacht, dann „aber es teilweise nicht auf den Platz bekommen, was ich mir vorgenommen habe“, zeigt sich der Rechtsverteidiger selbstkritisch.

Doch damit nicht genug der Selbstabrechnung: „Ich war zu verkopft, habe die Leichtigkeit einfach komplett verloren und vor allem auch den Spaß“, berichtet er über die für ihn schwierige Zeit. Dennoch sagt er, dass die Erfahrung auf Schalke zu spielen und die Dimension des Klubs zu erleben sehr wichtig für ihn war.

Ranftl erklärt sein Problem auf bei Schalke 04

Sein größtes Problem war aber das Umfeld, wie er verrät. Dieses sei sehr hart zu einem, wenn man nicht so spielt, wie erwartet. „Wenn man sich das zu Herzen nimmt, was über einen geschrieben wird – und das habe ich zu sehr gemacht – dann wird es nicht leicht“, so Ranftl.

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Nachrichten zum FC Schalke 04:

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Ihn habe das alles runtergezogen. Er konnte nicht gut mit der Kritik umgehen und habe dadurch sein Selbstvertrauen verloren. Eine Abwärtsspirale sei gestartet – aus der er dennoch lernen konnte. Er habe gemerkt, „dass das in Deutschland eine komplett andere Fußballwelt ist.“

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