Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Was macht eigentlich Max Meyer? Das ist der Stand der Dinge

Wechsel Max Meyer vom FC Schalke 04 zu 1899 Hoffenheim?
Wechsel Max Meyer vom FC Schalke 04 zu 1899 Hoffenheim?
Foto: imago/DeFodi

Gelsenkirchen. Das Theater um Max Meyer beim FC Schalke 04 war eines der wenigen unglücklichen Kapitel in einer ansonsten erfolgreichen königsblauen Saison.

Ein Angebot zur Vertragsverlängerung des FC Schalke 04 schlug Max Meyer aus. Sein Arbeitspapier läuft Ende Juni aus. In der kommenden Saison will der Mittelfeldspieler bei einem anderen Verein sein Können unter Beweis stellen.

Max Meyer vom FC Schalke 04 zu 1899 Hoffenheim?

Am wahrscheinlichsten wirkt seit Wochen ein Wechsel von Max Meyer vom FC Schalke 04 zu 1899 Hoffenheim. Hoffenheim wirkte bei ihm jedoch seit jeher wie eine Notlösung und nicht zwingend wie Meyers erste Wahl. Der 22-Jährige hatte bereits intensiv mit RB Leipzig verhandelt. In Leipzig schaute er sich sogar schon nach Immobilien um. Doch die Verhandlungen platzten.

Anschließend traf sein Berater Roger Wittmann sich mit Vertretern des AC Florenz. Der italienische Traditionsverein soll ebenfalls großes Interesse an Meyer gehabt haben. Doch auch diese Verhandlungen scheiterten – offenbar am Gehalt. Acht Millionen Euro soll Wittmann gefordert haben. Das war für Florenz wohl deutlich zu viel.

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Max Meyer und die Schlammschlacht beim FC Schalke 04

Schalke hatte ihm ein Angebot über 5,5 Millionen Euro unterbreitet. Dieses hatte Meyer abgelehnt. Daraufhin entwickelte sich eine regelrechte Schlammschlacht.

Meyer hatte sich in einem Interview mit der „Bild“ als Mobbing-Opfer dargestellt, weil er in den abschließenden Wochen der Saison nicht mehr von Trainer Domenico Tedesco berücksichtigt wurde.

Christian Heidel konterte im TV-Talk „Sky 90“: „Ich finde es sehr mutig, sich als Mobbing-Opfer zu bezeichnen, wenn man weiß, wie es Mobbing-Opfern wirklich geht. Das ist an den Haaren herbeigezogen.“

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Meinungsverschiedenheiten zwischen Schalke und Berater und Wittmann

Meyer warf Heidel zudem vor, nie persönlich mit ihm über eine mögliche Vertragsverlängerung zu sprechen. Heidel erwiderte, er hätte sehr wohl mit Meyer persönlich gesprochen, dann wäre Wittmann auf ihn zugekommen: „Er hat zu mir fast wortwörtlich gesagt: ‚Christian, wir beide müssen erst einmal feststellen, ob wir von dem gleichen Spieler sprechen.‘ Da habe ich ihn gefragt, was das heißen würde“, so der Schalke-Manager.

Heidel weiter: „Dann sagt Wittmann: ‚Ich rede von dem Weltklasse-Spieler Max Meyer, der in jeder europäischen Spitzenmannschaft Stammspieler sein wird und aller Voraussicht nach zur Weltmeisterschaft nach Russland fährt. Wenn wir von dem gleichen Spieler sprechen, kannst du mir ein Angebot schicken. Sprechen wir von unterschiedlichen Spielern, brauchst du mir kein Angebot zu schicken.‘“

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Der Schalke-Manager: „Ich habe trotzdem ein Angebot geschickt – aber nicht für den Weltklasse-Fußballer Max Meyer, sondern für einen sehr, sehr guten Bundesliga-Spieler, der das Potenzial hat, noch besser zu werden. Aber schon bei diesem Gespräch hatte ich eine Ahnung, worauf das alles hinausläuft.“

Wenig später suspendierte Schalke das Eigengewächs. Nun sucht Meyer einen neuen Verein.

 

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