Gelsenkirchen

FC Schalke 04: Franco Di Santo nach dem Hand-Skandal stinksauer: „Für mich ist es eine Schande!“

Franco Di Santo (9) kann es nicht glauben, Schiedsrichter Robert Hartmann gibt das Tor nicht. Auch Leon Goretzka (links) und Naldo protestieren.
Franco Di Santo (9) kann es nicht glauben, Schiedsrichter Robert Hartmann gibt das Tor nicht. Auch Leon Goretzka (links) und Naldo protestieren.
Foto: firo

Gelsenkirchen. Franco Di Santo war die tragische Figur beim bitteren Halbfinal-Aus des FC Schalke 04 im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt.

In der 4. Minute der Nachspielzeit hatte der Stürmer den Ausgleich für die Schalker erzielt. Doch sein Treffer wurde zu Unrecht wegen eines vermeintlichen Handspiels nicht gegeben. Der Argentinier verstand anschließend die Welt nicht mehr.

+++ Hier die Hintergründe zur strittigen Szene: Darum durfte der Schiri den Videobeweis nicht nutzen +++

Herr Di Santo, wie haben Sie die Szene mit Ihrem vermeintlichen Hand-Tor gesehen?

Franco Di Santo: Da war nichts, es war kein Handspiel. Ganz ehrlich: Es wird ständig über den Video-Schiedsrichter gesprochen und über alles, was damit zu tun hat. Und jetzt, wenn man ihn gebraucht hätte, hat war er nicht da. Ich weiß nicht, was ich sagen soll: Für mich ist es eine Schande, dass dieses Tor nicht gegeben wurde. Das war nicht fair für uns, es war ein korrektes Tor - 1:1. Einfach schade.

Haben Sie mit dem Schiedsrichter gesprochen?

Franco Di Santo: Ja, er sagte zu mir: Es war Hand. Ich habe ihm geantwortet: Das ist unmöglich. Der Schiri sagte mir, dass er abgepfiffen hatte, bevor der Ball im Tor war.

+++ Alle Reaktionen zum Di-Santo-Eklat: Das sagen die Verantwortlichen der beiden Vereine zu der Fehlentscheidung +++

Haben Sie den Pfiff überhaupt gehört?

Franco Di Santo: Nein. Ich denke, der Schiri muss mit dem Pfiff warten, bis die Situation zu Ende gespielt und der Ball im Tor ist - dann kann er urteilen. Ganz ehrlich: Wir sind frustriert, weil wir es nicht verdient haben, dieses Spiel zu verlieren.

Sind Sie mehr traurig oder wütend?

Franco Di Santo: Beides. Ich bin reingekommen, habe meinen Job gemacht und ein Tor geschossen, um dem Team zu helfen. Und dann sagt einer: Es war Hand - das ist frustrierend. Wenn es wirklich Hand gewesen wäre, hätte ich das akzeptiert, aber es war nicht so.

Der Schiri sagt, er wäre sich sehr sicher gewesen…

Franco Di Santo: Okay - guck dir die Fernsehbilder an. Egal, welche Bilder man nimmt: Es ist unmöglich, da ein Handspiel zu sehen.

Der Schiri stand sogar sehr gut…

Franco Di Santo: Ja, er war vielleicht zwei Meter neben mir. Als er mir gesagt hat, dass es Hand gewesen sein soll, habe ich entgegnet: Was? Wenn er vorher irgendwo auf dem Platz ein Foul gesehen hätte oder etwas anderes - na gut. Aber Hand war es ganz sicher nicht. Verrückt.

 
 

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